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Die neue REWE ist da – nun auch in Schönow!

rewe-in-schonow.jpgEinkauf auf der Platte – ein (Alp-)Traum in betongrau.

Herzlichen Glückwunsch neue REWE zur Eröffnung des neuen Supermarktes. Mit diesem Markt setzen Sie Maßstäbe. Als Vollsortimenter der mittleren und gehobenen Preisklasse wenden Sie sich vor allem an den anspruchsvollen Kunden. Diese hohen Ansprüche spiegeln sich auch in der visionären Architektur Ihres Marktes wieder. Es ist Ihnen gelungen ein wahres Kleinod zu platzieren, das wunderbar den Baustil dieses Ortes am Naturpark Barnim aufnimmt. Hier stimmen Inhalt und Form überein. Voll Harmonie haben Sie mit den nahen Ställen der ehemaligen LPG in Schmetzdorf hergestellt. Abgerundet wird das Shoppingparadies durch eine originelle Umfeldgestaltung, ein Parkplatz in grauem und rotem Beton, auf dem jeder Quadratzentimeter von der Sonne oder Kunstlicht überflutet wird.

netto-in-schonow.jpgNichts stört die klaren Linien hin zum Einkaufspalast. Ein baum- und schattenloses Schmuckstück, das so recht dem Geschmack Ihrer anspruchsvollen Kundschaft entspricht. Kein Blatt wird sich auf deren Weg oder deren Wagen der gehobenen Mittelklasse legen. Liebenswert inkonsequent halten Sie dann dennoch zwei Bäumchen am Rand des Platzes für verirrte Ökofreaks bereit.

aldi-in-schonow.jpgEs war eine gute Entscheidung, sich mit klarem Schnitt von der Naturparkidylle abzugrenzen und den kalten Charme der nahen Discountmärkte von ALDI und NETTO aufzunehmen. Bäume, dass weiß doch jedes Kind, gehören in den Wald und nicht wie bei Plus in der Heinrich-Heine-Straße auf den Parkplatz. Gut das Ihnen weder die Bernauer Stadtverwaltung noch die gewählter Stadtmütter und -väter in Ihr Vorhaben hingeredet haben. Nur so konnten Sie Ihr Ziel erreichen und das Niveau der Konkurrenten unterbieten. Nochmals herzlichen Glückwunsch! Sie haben es geschafft! Vielen Dank für diesen Markt, den so niemand braucht.

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5 Kommentare » Schreiben Sie einen Kommentar

  1. Standard halt. Dabei sollte man es halt belassen.
    Das manche immer nur meckern können.

  2. Im Zusammenhang mit Planung, Genehmigung und Bau dieses Marktes ist so viel Eigenartiges passiert, dass mich auch die lieblose Ausführung nicht mehr wundert. Ich nenne hier nur die scheinbar ganz problemlose Umwidmung von Acker- in Bauland. Versuche das mal jemand als Privatmann ! Wer hat daran verdient, war etwa die große Bernauer Politik beteiligt? Der Markt an sich ist nützlich wie ein Kropf bei insgesamt schon 3 Supermärkten in Schönow. Und die Flächenversiegelung war zweifellos auch unnötig, da man in Schönows Mitte immer noch die Brache des Kabelwerkes hat.

  3. Noch jemand, der sich wundert, daß Gesetze zum Schutze des Bürgers und der Umwelt gegen eben jene „ausgelegt“ werden.

  4. Zur Vermutung von Dr. Valentin:
    Im Flächennutzungsplan von Schönow war diese Fläche bereits als Wohnbaufläche vorgesehen. Also als Bauland ausgewiesen.
    Rewe bzw. Edeka wollte bereits im Gewerbegebiet Schönow, an der Pappelalle/Potsdamer Straße, neben dem Aldi bauen.
    Das wollte der Stadtentwicklungsausschuss nicht, und zum Glück die
    SVV Bernau auch nicht. Dann kam dieser Vorschlag. Es wurde nicht sofort abgesegnet, sondern die Verwaltung hat versucht, dem Investor das Kabelwerk als Bauplatz schmackhaft zu machen. Schgmeckte ihm aber nicht gut genug, will sagen, liegt nicht an der Landesstraße und ist dort in Alleinlage- bringt also keine Frequenz.
    Dann also doch neben Netto. Besser als im Gewerbegebiet, wo omachen fast noch nichteinmal mit dem Bus hinkommt.

    In diesem Zusammenhang habe ich angeregt, den Netto-Parkplatz und die Zufahrt neu zu fassen incl. Anlieferung, die bisher noch eine Katastrophe ist. Also wird daneben noch ein Parkplatz gebaut, diemal für den Netto.
    Wenn ich mich recht entsinne, werden noch Sträucher und Bäume gepflanzt. Ruhig Blut, das ist dann im Herbst dran-üblicherweise, man könnte ja mal einen Gärtner fragen…
    Insgesamt kein Glanzstück, aber ein vertretbarer Kompromiss.
    deshalb habe ich zugestimmt.
    Hintergründe sollte man schon in Erfahrung bringen wollen, bevor man so´n Zeug schreibt, sorry, ich kann die Richtung ja verstehen, dass man sich erzürnt, aber rechtlich war und ist das o.K.
    Dahinter soll übrigens noch eine Wohnsiedlung gebaut werden, heißt es. Deshalb wäre es dann auch kein Fern- sondern doch bald schon ein Nahversorger. Weiters Zubauen der Felder und der Feldränder aber ohne mich.
    gegen die Angriffe auf die Ablesbarkeit von Innen- und Außenbereich/ von dem einen zum anderen Ortsteil wehre ich mich nachhaltig.

    Viel mehr ärgert mich, dass die Bernauer SVV entgegen der Empfehlung des A3 und A5 (Stadtentwicklungs- und Wirtschaftsausschuss) die Vergrößerung der Verkaufsfläche des Lidl-Supermarktes zugestimmt hat, auf Änderungsantrag der hochgelobten Bundestagsmitgliederin Dagmar Enkelmann. Sie wollte Arbeitsplätze schützen und die Wirtschaft befördern- beim Teutates- wie naiv!
    Aber sie wusste, was sie tat. Das Schwarzbuch von Verdi zum Thema Lidl und Gewerkschaften, Arbeitsrechte der Mitarbeiter etc. hatte ich der gesamten PDS und CDU-Fraktion mit mail-adresse zugeschickt.

  5. Ich denke auch, das man das jetzt nicht überbewerten sollte. Meine Güte, es ist halt ein Supermarkt wie jeder Andere. Der Punkt ist doch der, die Leute gehen einkaufen und nicht im Wald spazieren. Ich schätze mal, es interessiert keinen Konsumenten, ob dort ein Baum steht, andererseits, wozu auch, niemand würde ihm wahrscheinlich Beachtung schenken. Einkauf ist Einkauf, Spaziergang im Wald, Spaziergang im Wald, oder?