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Auch Barnimer Wälder bald in China?

Der Bund Deutscher Forstleute sieht die Entwicklung mit Sorge, dass der deutschen Holzwirtschaft durch chinesische Aufkäufe künftig große Holzmengen entzogen werden könnten. In einer AFP-Meldung heißt es heute dazu:

Die deutschen Förster haben vor einem massenhaften Verkauf heimischen Waldes an chinesische Geschäftsleute gewarnt. Die chinesische Seite sei nicht mehr bereit, die steigenden Preise auf dem Weltholzmarkt zu zahlen, teilte der Vorsitzende des Bunds Deutscher Forstleute (BDF), Bernhard Dierdorf, mit. Deshalb wolle sie den Holzbedarf durch Kauf von Wäldern sichern. Deutschland sei wegen der hohen Holzvorräte für die Chinesen „ein lukratives Waldland, in dem es sich lohnt, zu investieren“.


In China liebt man besonders deutsches Linden-, Buchen- und Ahornholz für Intarsienarbeiten. Einen weiteren Vorteil bringt der Holzexport nach China besonders den Reedereien und Spediteueren: Heutzutage gehen viele Container, die den Weg aus Asien nach Europa mit preiswerten Massenprodukten gemacht haben, leer auf den Rückweg. Mit europäischem Holz könnte man diese brachliegenden Transportkapazitäten gut auslasten.

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Veröffentlicht von

Karl-Heinz ist Social-Media-Trainer. Er trainiert Online-Redaktionen und Online-Marketing-Profis und macht sie fit für das "Social Web". In Bernau bei Berlin führt er eine Unternehmensberatung. In seiner Freizeit engagiert sich Karl-Heinz für den Erhalt der Brandenburger Alleen.

12 Kommentare » Schreiben Sie einen Kommentar

  1. Also, ich bin gern bereit, im Ausgleich für zu hohe Staatsausgaben, auf unsere Wälder zu verzichten. Oder wollt ihr etwa 50% MwSt. für unseren internetsurfenden Staat bezahlen?

  2. Ja Erna, das ist doch aber eine alte Story, auf die Sie da verlinken und ein bißchen off-topic? Also ich sehe den Zusammenhang nicht.

  3. Karl-Heinz.
    Sind die Staatskosten im Zusammenhang mit einem Ausverkauf der Wälder im Staatsbesitz wirklich offtopic?
    Der Link ist natürlich sehr populistisch angelegt. Aber wenn der Staat seine Kosten (das kleinste Übel dürfte die Gammelei in den Amtsstuben sein)nicht in den Griff bekommt, dann muß er eben unsere Wälder verhökern um sonst mit etwaigen Steuererhöhungen keinen Aufschrei in der Bevölkerung riskieren zu müssen.(fällt nicht so auf:-))
    Deine Erna

  4. @Karl-Heinz: Ich hätte auf einen solchen Unsinn der Frau Surbier gar nicht geantwortet. Aber es ist gut, wenn jemand versucht etwas Licht ins Dunkel zu bringen. Ganz unwidersprochen kann man das dann doch nicht hinnehmen.
    Ansonsten ließen sich evtl. noch diverse andere Mißverhältnisse zwischen Staatshaushalt und Ausgleich desselben finden.
    Ich denke doch eher, dass beim Holzexport vor allem die Wirtschaft brummt und ob das dann auf den Statt sukzessive umgelegt wird, naja… Also der Artikel zeigt schon in die richtige Richtung!

  5. Silke Grünberg schrieb:

    Ansonsten ließen sich evtl. noch diverse andere Mißverhältnisse zwischen Staatshaushalt und Ausgleich desselben finden.

    Na dann bringen Sie doch mal Licht in das Dunkle. Oder sind sie aus Loyalitätsgründen zu jeder Sauerei bereit?

  6. Das ist ja der beste Witz seit langem. Ein weiterer Kommentar verbietet sich, hier scheint jemand mit verbundenen Augen durch den Barmin zu tappen.

  7. Von Silke Grünberg weiß ich, dass sie genug Zivilcourage besitzt, sich gegen Sauereien, die in der Barnimer Region geplant sind, sachlich und effektiv zur Wehr zu setzen. Deshalb schätze ich sie.

    Welche Person sich aber hinter dem Pseudonym(?) Erna Surbier verbirgt und ob diese Person auch ein solches Rückrat wie Silke Grünberg besitzt offen zu agieren, ist mir allerdings nicht bekannt.
    Warum diese Heimlichtuerei, Frau Surbier? Sie könnten sich uns doch mal offenbaren, damit wir sie richtig einschätzen können.
    Berichten Sie uns doch mal über Ihr ehrenamtliches Engagement. Wir sind an der Information interessiert!

  8. @Andreas: Danke, das und noch viel mehr Positives gilt für Dich!

    MfG
    Michael und Silke

  9. Von meinen im Internet erfahrenden Söhnen habe ich gelernt, dass man sogenannte Trolle im Internet wie Frau E.S. nicht füttern soll. Es kommt nichts dabei heraus, nur noch größerer Unsinn.

  10. Den Ausführungen Dr. Valentins möchte ich mich an dieser Stelle 100%ig anschließen. Viel zu oft lenkt derartiges Störfeuer vom eigentlichen Problem ab. Egal ob es um Baumfällungen, Müllverbrennung, den Flughafen Finow oder andere Sachthemen geht. Irgendwann schießt einer quer. Manchmal nennt er oder sie sich Schmidt, Meier, Schulze oder wie in diesem Falle Surbier.
    Weitere Vorschläge wären in diesem Fall weitere Darsteller aus der alten Fersehserie „Ein Herz und eine Seele“, nämlich Alfred Tetzlaff oder sein Nachbar Koslofski.
    Zwischen dem damaligen Weltbild des Hauptdarstellers und dem der unbekannten Schreiber offenbaren sind einige Parallelen. Für die jeweiligen Meinungen ist meist nur der Augenblick entscheidend und nicht eine mittel- oder gar langfristige Sicht der Dinge. Außerdem haben beim Hauptdarsteller immer die gleichen an allem Schuld. Alles wird niedergeredet aber realisierbare Lösungen eher selten angeboten.
    Ich hoffe, dass nicht irgendwann wg. einiger weniger Schreiber im Barnim-Blog stärker gefiltert werden muss. Ansonsten viele viele Grüße in den hoffentlich weiterhin grünen Barnim (mit immer mehr Bäumen).

  11. Pingback: Choriner Kroneneiche stehen lassen! « BAR-blog | Wir bloggen den Barnim