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Pflastersteine gegen Panzer – Erinnerungen an den 17. Juni 1953

Am heutigen Tag wird an vielen Orten des Bundesrepublik des Volksaufstandes vom 17. Juni 1953 gedacht.
Gegner der Regierungspolitik hatten damals die Arbeit niedergelegt, öffentliche Einrichtungen besetzt und gegen die Politik des DDR-Regimes demonstriert. Der Aufstand wurde blutig niedergeschlagen, es gab 55 belegte Todesopfer.
7 Menschen sollen in Folge der Ereignisse hingerichtet worden sein.

Die Brandenburgische Bundestagsabgeordnete Cornelia Behm lud zu einer Gedenkveranstaltung nach Kleinmachnow . Sie sagt:

Nach wie vor ist es notwendig, an die Opfer der SED-Herrschaft zu erinnern. Allen Deutschen sollte bewusst sein, dass die Demokratie, in der wir leben, kein Geschenk ist. Sie wurde von Tausenden Menschen erkämpft und von vielen mit dem Leben bezahlt.

Vor 54 Jahren warfen auf der Leipziger Straße 2 junge Männer Steine gegen einen sowjetischen Panzer. Das daraus entstandene Foto ging um die Welt und bekam Symbolcharakter. Einer der beiden, der damals 19-jährige Hans-Joachim Maitre, stammte aus Bernau.
Der Schüler der „Geschwister Scholl-Oberschule“ ist heute Professor für Journalismus an der Universität in Boston und kam eigentlich zufällig vorbei.
Die Berliner Zeitung hat Maitre im Jahre 2003 in den USA aufgespürt und zu seinem eher ungewöhnlichen Lebenslauf befragt.

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Veröffentlicht von

Stefan ist von Beruf Sozialarbeiter und arbeitet mit chronisch kranken Menschen. Der 2-fache Familienvater ist Autor verschiedener Websites und gelegentlich auch noch als Sänger aktiv. Als leidenschaftlicher Naturschützer wurde er unlängst in die Panketaler Gemeindevertretung gewählt. Weitere politische Schwerpunkte sind die Ortsentwicklung, sowie soziale Themen.

1 Kommentar » Schreiben Sie einen Kommentar

  1. Ich hätte es besser gefunden, wenn man den 17. Juni als Nationalfeiertag beibehalten bzw. nach der Wiedervereinigung übernommen hätte.
    Und dies letztendlich auch aus jahreszeitlichen Gesichtspunkten.