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Fünfzehn Bäume auf der Liste der Kreisverwaltung Barnim

Der Landkreis Barnim setzt seine Strategie zur schleichenden Entwertung der nur Dank Urteil des Oberverwaltungsgerichtes Berlin-Brandenburg vor der Rodung bewahrten Allee Rüdnitz – Danewitz fort. Mindestens 15 Bäume tragen seit dieser Woche frische Fällmarkierungen mit Daten in der ersten Julihälfte. Darüberhinaus sind sehr viele Bäume mit K5 und K10 getaggt. Weiss jemand, was das heißt?

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Über 200 Bäume tragen die Kennzeichnung TH, was vermutlich für Totholzbeseitigung steht.

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5 Kommentare » Schreiben Sie einen Kommentar

  1. Die Untere Naturschützbehörde sollte endlich mal die Bedeutung ihrer Geheimzeichen uns offenbaren.

    So viele Schmierereien an Alleebäumen wie im Landkreis Barnim – man kann es nur als Schmierereien bezeichnen – habe ich der ganzen Bundesrepublik noch nicht gesehen! Dies ist eines Eintrags ins Guinness-Buch der Rekorde würdig. Es ist mir ein Rätsel, was dabei in den Köpfen der Verantwortlichen vorgeht.

    Wir müssen uns wieder einschalten!

  2. So wie es aussieht sollten einige der Bäume eh mal wieder mit einer weißen „Bauchbinde“ versehen werden. Das ist der Fahrsicherheit dienlich und außerdem sieht’s besser aus als dieses Geschmiere. Positiver Nebeneffekt: die Holzfäller finden „ihre“ Bäume nicht wieder.
    Das ist nur als Protestform tauglich, auf dauer helfen politische Bemühungen sicher mehr. Viel Erfolg aus Wien!

  3. @ThomasH: Stimmt, der Gedanke liegt ziemlich nahe. Wäre allerdings bei 726 Bäumen in unserer Allee doch ein riesiges Stückchen Arbeit.

    Leider hat im Fall der geretteten Allee Rüdnitz-Danewitz-L29 am Schluß nur das Gericht und eine Riesen-Öffentlichkeitsarbeit geholfen. Die Politiker im Kreistag haben fast die ganz große Koalition der Baumfäller von Ex-Schillpartei bis zur Linkspartei-PDS über CDU, SPD und FDP demonstriert. Es gab Ausnahmen, und es gab die Grüne Liga Brandenburg. Sonst hätte die Kettensägenfraktion schon längst Tatsachen geschaffen.

  4. Pingback: Carsten Bockhardt überreicht die Kettensäge an Jürgen Jankowiak « BAR-blog | Wir bloggen den Barnim

  5. Frau Opfermann von der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Barnim hat mich gestern freundlicherweise zur Bedeutung der Tags „K5“ und „K10“ aufgeklärt. K5 bedeudet Kronenschnitt bezogen auf alle Äste mit bis zu 5 cm Durchmesser, K10 selbiges bezogen auf Äste bis 10 cm Durchmesser. Insofern ist K5 „besser“ als K10.

    Wir werden uns anschauen, wie das praktiziert wird. Ich werde in den kommenden Tagen alle K5- und K10-Bäume in der Allee fotografieren und das gleiche nach dem Kronenschnitt wiederholen.
    Laut Hans Still von der MOZ sind das 28 Bäume.

    Außerdem werden wir mit der Schiebelehre unterwegs sein :-)