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Sicherheit im Alter

„Die Seniorenarbeit in Brandenburg wird ernster genommen.“ Dieses positive Fazit zog Ministerpräsident Matthias Platzeck im Rahmen seiner Eröffnungsrede vor den Teilnehmern der 14. Brandenburger Seniorenwoche in Eberswalde. Auch die finanzielle Situation der Senioren, so Platzeck, habe sich verbessert. Dagmar Enkelmann, Bundestagsabgeordnete der PDS aus Bernau, widersprach dem Landesoberhaupt. Ihrer Meinung nach leben längst nicht alle Rentner in sozialer Sicherheit. Sie wies bei dieser Gelegenheit sinngemäß darauf hin, dass „Mensch nicht nur vom Brot allein lebe“ sondern auch die Möglichkeit zur sozialen Teilhabe gegeben sein sollte. Zudem müsste das Rentenniveau in Ost und West schnellstmöglich angeglichen werden.

Diese Aussagen sind richtig und wichtig , denn die Lebensrealität vieler Ruheständler ist tatsächlich nicht eben von materiellem Überfluss gekennzeichnet. Allerdings sollte Frau Enkelmann dabei nicht vergessen werden, dass nicht wenige Rentner in den neuen Bundesländern mit ihren niedrigen Bezügen heute ihr früheres Streben nach politischer Unabhängigkeit bezahlen. Es ist kaum zu bestreiten das Etliche, die sich nicht von der SED vereinnahmen lassen wollten, in ihrer Berufs- und Karriereplanung klare Abstriche machen mussten und entsprechend weniger verdienten.

Dass „das richtige Parteibuch“ in einigen Bereichen noch heute nicht von Nachteil ist, ist dabei unbestritten.

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