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Schalt ab!…fürs Klima

Die Lokale Agenda 21 Biesenthal e.V. ruft alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf sich an der Initiative „schalt ab“ zu beteiligen.
Im Zuge der Klimaschutzaktion sollten während des G-8-Gipfels, vom 6. bis 8. Juni 2007 zwischen 19:45 bis 20:00 Uhr möglichst viele Haushalte den Strom abschalten.
In der australischen Küstenstadt Sydney war die Beteiligung im März diesen Jahres überwältigend.
Schirmherr der Kampagne ist der bekannte Autor und Fernsehjournalist Franz Alt.

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Veröffentlicht von

Stefan ist von Beruf Sozialarbeiter und arbeitet mit chronisch kranken Menschen. Der 2-fache Familienvater ist Autor verschiedener Websites und gelegentlich auch noch als Sänger aktiv. Als leidenschaftlicher Naturschützer wurde er unlängst in die Panketaler Gemeindevertretung gewählt. Weitere politische Schwerpunkte sind die Ortsentwicklung, sowie soziale Themen.

4 Kommentare » Schreiben Sie einen Kommentar

  1. Hallo Leute,

    Euer Aufruf in allen Ehren, aber ich bin der Meinung dass dieser Aufruf nur Gegenteiliges bewirken wird.

    Zum Einen verbrauchen die meisten Geräte beim Wiedereinschalten des Stroms in der ersten Minute häufig bis zu 95% der Energie die sie während einer ganzen Stunde Dauerbetrieb benötigen und zum Anderen schadet Ihr damit Euer lokales Stromnetz. Erst wird die Abnahme total auf Unterkapazität gefahren und dann ziehen nach 15 Minuten alle die eben besagten 95% mit einem Schlag. Ob das unbedingt so Klimafreundlich ist wage ich zu bezweifeln.

    Es gibt effizientere und auch langfristigere Dinge die man machen kann…schließt Euch doch alle zusammen und kauft Energiesparbirnen. In großer Menge abgenommen gibts sicher auch Rabatt.

  2. @Stefan Metze
    Häufig ist es nicht so einfach, mit dem „richtigen“ Ziel vor Augen auch den richtigen Weg zu beschreiten, da gebe ich Dir Recht.

    Genauso verhält es sich beim Thema „Energiesparbirnen“.
    In diesem Zusammenhang möchte ich auf den Artikel Glühbirnenfieber von Egon W. Kreutzer hinweisen. Das Lesen lohnt sich.

  3. Tja,

    ich glaube keiner der Initiatoren dieser Aktion glaubt wohl ernsthaft den Klimawandel mit 45-minütigem Stromabschalten abwenden zu können.
    Ich habe das Ganze eher als „symbolischen Akt“ empfunden und als solchen finde ich es vernünftig.
    Ich bin sicher, dass es für klimapolitische Amokläufe ( wie z.B. die fortgesetzte Braunkohleverstromung) in absehbarer Zeit keine politische Lösung geben wird.
    Solange der Verbraucher den Versorgern nicht seine Macht und Meinung zeigt werden Konzerne wie Vattenfall in jedem Fall weitermachen wie bisher.
    Auf den Punkt gebracht kann nur ein fortgesetzter Druck hinschtlich der Nutzung erneuerbarer Energien (und auch da muss man genau hinsehen woher die Energie kommt und unter welchen Bedingungen sie produziert wird) greifbare Erfolge bringen.
    Eine Demonstration der Möglickeiten, wie die Aktion „Schalt ab“ ist in diesem Sinne ein Signal.
    Nicht mehr und nicht weniger.

  4. @Stefan Stahlbaum

    Hallo Stefan. Über Deine Relativierung der Nutzung erneuerbarer Energien bin ich sehr froh. Zeigt es mir doch, – wie übrigens bei den meisten Nutzern dieses Forums – dass an dieser Stelle Aufklärung nicht mehr nötig ist, denn hier geht es nur noch um Feinheiten. Dass die Notwendigkeit eines schnellen nicht langfristigen, nicht mittelfristigen sondern kurzfristigen Handelns besteht ist hier allen klar.

    Eine Möglichkeit könnte alles lösen. Meines Wissens wird diese Lösung in Teilen Asiens schon eine Weile praktiziert, nämlich dass nichts Neues schlechter sein darf als das beste schon Vorhandene.

    Meines Wissens hat unser „Umweltmini“, Herr S. Gabriel, sich dazu auch seinerzeit in der ARD geäußert. Jährlich wird der Maßstab neu festgesetzt, und dann haben alle anderen Unternehmen 4 Jahre Zeit, ihre Produkte zu verbessern. Meistens, so Herr Gabriel, sind die „Nachzügler“ allerdings besser als der vorherige Maßstab.

    Dieses kann man praktisch auf jede Technik anwenden, vom Toaster, über den PKW bis hin zur Müllverbrennungsanlage.
    Nur, da gibt es ein Problem. Man legt sich zeitgleich mit der kompletten Wirtschaftslobby an.
    Dass man sich von dieser Seite rührt ist äußerst unwahrscheinlich. Da wird man wohl eher in einer Brandenburger Fußgängerzone von einem Hai gebissen.

    Um zu sehen, wie wir in Europa den Asiaten (Japanern) hinterher hinken empfehle ich unter den mehr als 1 Mio Fahrzeugen auf http://www.mobile.de mal ein Hybridfahrzeug zu suchen, ganz egal ob neu oder gebraucht. Werden sowieso nicht mehr als 300!!

    Beste Grüße aus Mainhatten von einem Brandenburger.