web analytics

Entenhausen grüßt Panketal

Im notorisch „klammen Brandenburg“ ist das finanzstarke Panketal immer wieder eine positive Schlagzeile wert. Die Randberliner Gemeinde liegt in der ostdeutschen Rangliste besonders wohlhabender Ortschaften unter den „Top Five“ und weist eine Arbeitslosenquote auf, die man getrost unter dem Begriff Vollbeschäftigung verbuchen kann.
Ein besonders beeindruckendes Zeugnis örtlicher Unternehmerkunst legte kürzlich Gemeindevertreter Peter Thiele (SPD) ab.

Der Bauingenieur , in der Vergangenheit des öfteren durch „ortgestalterische Auffahrunfälle“ oder seine eher „zurückhaltende Mitwirkung“ im Gemeindeparlament im Gespräch, berichtete unlängst von seinem neuesten Vorhaben.
So plant Bauherr Thiele, auf der letzten verbliebenen Freifläche des bedauernswert „ungestalten Norma-Geländes“ den Bau eines Wohn- und Geschäftshauses, dass später unter anderem eine Filiale der Sparkasse-Barnim beherbergen soll. Da auf dem Bauplatz nun wahrlich kein Platz für die Materiallagerung blieb sah sich Thiele nach geeigneten Alternativen um und wurde in nächster Nähe fündig.

Von den Plänen seines Parteifreundes informiert, sagte Panketals Bürgermeister die Nutzungsgenehmigung des gemeindeeigenen Grundstückes, eines ehemaligen Kohlenplatzes, problemlos zu. Doch das Entgegenkommen ging noch weiter.
Auf Wunsch des geschäftstüchtigen Ingenieurs erließ Fornell zusätzlich den fälligen Pachtzins.
Das ersparte Geld will Thiele nun dem Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr zur Verfügung stellen, wo es der Finanzierung von Modernisierungsarbeiten zu Gute kommen soll.
Das ist im Grunde lobenswert, wobei bislang nicht klar wurde auf welcher gesetzlichen Grundlage das bürgermeisterliche „Geschenk“ erfolgte.

Für Peter Thiele könnte sich seine „milde Gabe“ zu einem segensreichen Bumerang entwickeln, denn das Feuerwehrmitglied hat , wie vergleichbare Projekte zeigten, als Berater der Feuerwehr offenkundig „ausgezeichnete Karten“ bei der Auftragsvergabe.
Vom „Pachtverschonten“ über den Spender zum Auftragnehmer… das wäre dann tatsächlich Finanzjonglage auf ganz hohem Niveau.

Übrigens:
Der bekannte Entenhausener Unternehmer Dagobert Duck steht im Ruf sich äußerst ungern von seinen „Talerchen“ zu trennen und das Stadtbild, zu Gunsten des eigenen Geldbeutels, gerne mal mit potthässlichen Profanbauten zu verunstalten. In der Regel wird der umtriebige Fantastilliardär von seinen 3 Großneffen zur Vernunft gebracht.
Vielleicht können Tick, Trick und Track im Verlauf einer ihrer nächsten Reisen einen Stop in Panketal einplanen.
Schaden dürfte es nicht.

Entenhausen grüßt Panketal auf Facebook teilen
Entenhausen grüßt Panketal auf Twitter teilen
Entenhausen grüßt Panketal auf Google Plus teilen

Ähnliche Artikel:

Veröffentlicht von

Stefan ist von Beruf Sozialarbeiter und arbeitet mit chronisch kranken Menschen. Der 2-fache Familienvater ist Autor verschiedener Websites und gelegentlich auch noch als Sänger aktiv. Als leidenschaftlicher Naturschützer wurde er unlängst in die Panketaler Gemeindevertretung gewählt. Weitere politische Schwerpunkte sind die Ortsentwicklung, sowie soziale Themen.

Kommentare sind geschlossen.