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Alle Artikel im Mai 2007

Nüscht gegen Platzeck und nüscht gegen das Internationale Artistenmuseum in Klosterfelde.

Aber bei der Überschrift “Platzeck Schirmherr der Internationalen Artistentage in Klosterfelde” kommen mir sofort Assoziationen an andere Hütchenspieler im Barnim. Unter welchem Hütchen sind se denn, die Fördermillionen aus Brüssel? Hat-wie-jesacht-nüscht-mit-die-Artisten-zu-tun. Woidke wäre der bessere Schirmherr gewesen. He knows all the tricks.

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Bäume und Alleen haben im Barnim oft einen schweren Stand. Dabei sind entsprechende Probleme selten allein von Straßenbau- oder Verkehrssicherungsmaßnahmen verursacht, sondern von ihren Planern und der weitverbreiteten „Scheuklappenpolitik“ des Lankreises und seiner Städte und Gemeinden.
Es gibt aber auch viele positive Ansätze.

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Einschränkungen im Eberswalder Stadtverkehr

Am Dienstag, den 22. Mai 2007 kommt es bedingt durch die Baumaßnahme in der „Breite Straße“ zu weiteren Einschränkungen im Bus-Verkehr. Durch die Erneuerung des Fahrbahnbelages der Kreuzung Breite Straße/Friedrich-Ebert-Straße können am 22.05.2007 in der Zeit von 09:00 bis 11:00 Uhr die vier Haltestellen in der Friedrich-Ebert-Straße von allen Linien nicht genutzt werden. Alle Linien verlaufen dann nicht wie gewohnt über die Friedrich-Ebert-Straße sondern über eingerichtete Ersatzhaltestellen in Höhe der Sparkasse Barnim (Michaelisstraße; Richtung Rathauspassage) bzw. der Deutschen Post (Richtung Finow). Die O-Busse der Linie 862 werden über Nordend geführt. Auf dem Streckenabschnitt zwischen diesen Ersatzhaltstellen und Ostend wird mit Dieselfahrzeugen ein 15-Minuten-Takt realisiert. Fahrgäste nach Ostend benutzen bitte die Ersatzhaltestellen zum Umsteigen in die Dieselfahrzeuge.

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Am Panketaler Straßenzug Breitscheidtstraße/Thälmannstraße bewegt sich etwas. Das ist grundsätzlich erfreulich, denn die Fahrbahn ist tatsächlich erneuerungsbedürftig.

Zur Erinnerung:
Im Januar 2005 beschloss die Gemeindevertretung Panketal , auf Vorschlag der heimischen AG-Straßenbau, die sogenannte Ausbauvariante 3a. Diese sah vor, die Straße auf eine Breite von 5,50 Meter grundhaft auszubauen. Hierfür sollte die bestehende und weitgehend intakte Lindenallee komplett beseitigt und später durch eine Neupflanzung ersetzt werden. Dabei ist zu bemerken, dass einige AG-Mitglieder besagtes Vorgehen nachweislich ablehnten, aber schließlich dem „Gruppendruck“ gehorchten. Die Pläne stießen schnell auf massiven Widerspruch seitens der Bevölkerung der im August 2005 in einem Bürgerentscheid gipfelte.
Hier stimmten fast 3000 Panketaler für den Erhalt der Allee.
Selbst, Panketals „oberster Holzfäller“, Bürgermeister Rainer Fornell, musste zugeben, dass dem Projekt offensichtlich die notwendige Akzeptanz fehlte.
Die Umsetzung der vorhandenen Ausbaualternativen ließ die „gekränkte Eitelkeit“ aber augenscheinlich nicht zu.
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burg_kriebstein_in_sachsen.jpgWenn “andere Leute” völlig fragwürdige Bauprojekte bezahlen, also “Fördermittel” am Horizont locken, prahlen kleingeistige Provinzpolitiker schon mal damit, dass sie Straßen bauen könnten, ohne auch nur einen Euro aus dem Kreishaushalt zu nehmen. Da ist es völlig egal, ob Gesetze ausgehebelt, Alleen abgeholzt oder Brücken, die niemand braucht, direkt neben eine mittelalterliche Burg gebaut werden. 13 Millionen Euro reichen offenbar völlig aus, um jegliche Vernunft abzuschalten, wie man am Dienstag bei Frontal 21 im Beitrag “Brückenwahn in Sachsen” sehen konnte:

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biesenthal-bahnhofstrasse-1.jpgDie Erneuerung der Biesenthaler Bahnhofstraße kommt voran. Regelmäßig sind mehr Baumaschinen als Bauarbeiter der STRABAG zu sehen. Auf der Nordseite der Straße, in Bahnhofsnähe wurde bereits eine ansehnliche Reihe neuer Bordsteine in den märkischen Sand gestellt.

biesenthal-bahnhofstrasse-2.jpgEtwa auf der Mitte der Baustelle, in Höhe des Kindergartens, haben die heißersehnten Niederschläge der letzten Tage einen zweiten dritten Wukensee entstehen lassen. Die STRABAG hat alle Bauarbeiter ohne Freischwimmerzeugnis an das Westende der Straße versetzt, so dass dort jetzt neue Leitungen in den Boden kommen.

Es geht voran in Biesenthal.

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Ich muss es zugeben: Vor dem Interview war ich ganz schön aufgeregt. Aber es lief alles glatt, und hier ist die MP3-Datei des Interviews zum Nachhören auf der Website von Moderator Henry Düring.

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markus3a.JPGIn Bernau hat der Vorsitzende des Stadtentwicklungsausschusses, Markus Schaefer,
kürzlich zur Gründung eines „Runden Tisches Radverkehr-Bernau“ aufgerufen.
Schaefer, selbst leidenschaftlicher Radler, möchte den Radverkehr in der Hussitenstadt mit einfachen Mitteln und konkreten Maßnahmen attraktiver und sicherer machen.

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Der schienen- und oberleitungsgebundene Nahverkehr ist im Barnim dank Streckenstilllegungen (zuletzt von Joachimsthal nach Templin) und Dieselbus-Lobby auf dem Rückzug. Am Sonnabend hatte Eberswalde jedoch Anschluß an die Zukunft der Bahn, als in Eberswalde ein ICE auf den Namen der Stadt getauft wurde. Bilder vom medialen Großereignis finden sich auf der sehr informativen Website “Die Obus-Stadt Eberswalde” von Hartmut Bülow (aka Erwin Lottermann).

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rudnitz-danewitzer-2.jpgHeute morgen, Sonnabend um acht Uhr, hat die Kommunal- & Industrieservice GmbH Eberswalde die Anwohner der Danewitzer Straße in Rüdnitz mit Motorsägen aus dem Bett geholt. Bis gegen Mittag machte man sich an zwei Ahornbäumen an der Bushaltestelle und gegenüber der Einfahrt zur Wilhelm-Guse-Straße mit Lift und Motorsäge zu schaffen.

rudnitz-danewitzer-1.jpgAusnahmsweise konnte man den Eindruck gewinnen, dass hier Fachleute bei der Arbeit waren, was man nicht immer bei Baumschnittarbeiten an einem Sonnabend im Barnim sagen kann. Arbeitsschutz spielt aber offenbar auch bei den Dietrich-Baum-Leuten keine Rolle – die Helme der Bodentruppen lagen im LKW 30 Meter weiter. Oben in der Gondel war man behelmt, aber abgesägte Äste fallen bekanntlich immer von oben nach unten.

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