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Wir Barnimer feiern gern. Da macht auch die Barnimer-Busgesellschaft keine Ausnahme. Unter Teilnahme mittelprominenter Kreis- und Landespolitiker wurde am vergangenen Sonntag die Umstellung des Fahrzeugparks auf ein Diesel-Pflanzenölgemisch offiziell eingeführt. Dadurch sinkt der CO2-Ausstoss nach Angaben der Betreiber um ca. 25 %.
Da aber die Motorenhersteller Bedenken anmeldeten sind die neuesten, noch in der Garantiezeit befindlichen Fahrzeuge nicht vom Umbau betroffen.
Landesverkehrsminister Dellmann und Vizelandrat Bockhardt steuerten immerhin ein „öliges Lächeln“ bei und priesen die Aktion als „wichtigen Beitrag für die regionale Landwirtschaft“.

Auch Markus Schaefer, Vorsitzender des Stadtentwicklungsausschusses Bernau und Stadtverordneter der Grünen, lobt das Projekt grundsätzlich als positiven Ansatz regionaler Wirtschaftsförderung , zumal sich die Investitionen vermutlich schnell rentieren werden

Allerdings fragt sich Schaefer, wann die BBG ihre Fahrzeuge endlich mit Partikelfiltern ausstattet und verweist dabei auf das Luftverschmutzungsproblem der Hussitenstadt.
Im Jahr 2006 belegte Bernau in der offiziellen „Feinstaubbundesliga“ einen traurigen 7. Platz
Schaefer erinnert dabei besonders an die gesundheitlichen Gefahren der Luftverschmutzung die immense Folgekosten verursachen.
„Wer aus wirtschaftlichen Gründen Salatöl verbrennt“ sollte, so Energieberater Schaefer, schnellstmöglich weitere Investitionen in die neueste Sicherheits- und Filtertechnik folgen lassen

Besonders im Schülerverkehr werden, auch durch Auftragsunternehmen
der BBG, manche über 20 Jahre alten Fahrzeuge eingesetzt, die weit mehr
als 1 Mio. Kilometer auf dem Buckel haben.
Zur Sicherheit will ich lieber keine Vermutung anstellen.

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Ein Kommentar zu “Salatschleuder Barnim – BBG baut Busse um”
  1. rc505 sagt:

    Gegen Feinstaub hilft der Obus – warum nicht auch in Bernau?

  2.  
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