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Der Begriff „Vogel-Strauß-Politik“ steht seit jeher für Ignoranz und beschreibt den Zustand „die Augen vor unangenehmen Realitäten zu verschließen oder bestimmte Tatsachen einfach nicht zu Kenntnis nehmen zu wollen.“

Kürzlich hat Vizelandrat Carsten Bockhardt den ersten Straußenzüchter des Barnims geehrt. Steffen Krampitz aus Hohenfinow ist einer der glücklichen Gewinner des Existenzgründerpreises Barnim/Uckermark 2007. Der rührige Landwirt betreibt seit einiger Zeit die „Straußenfarm am Liebenstein“ und bietet in seinem Hofladen eine bunte Mischung aus Fleisch, Kunst und Schmuck zum Kauf.

Währen dem Strauß die sprichwörtliche Gefahrenabwendung übrigens zu Unrecht zugeschrieben wird kann man Bockhardt, spätestens seit dem Rüdnitzer Alleenkonflikt die hartnäckige Leugnung gewisser „unbequemer Wahrheiten“ nicht mehr absprechen.

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7 Kommentare » Schreiben Sie einen Kommentar

  1. Dass die Vorurteile gegenüber bestimmten Tierarten (Strauß, Fledermäuse, etc.) fast immer falsch sind, ist ein Fakt.

    Nichts gegen den Züchter. Aber dass unser Vize-Vorturner im Landkreis allerdings herrliche Assoziationen hervorruft, wenn er einen Straußenzüchter ehrt, ist dennoch recht spaßig.

    Werden eigentlich im Barnim auch Faul- oder Murmeltiere gezüchtet?

  2. Meiner Meinung nach habe ich auch dutzende von Kriechtieren und Schleimern gesehen und konnte diese nicht nur einer Farm zuordenen.
    Weiß einer mehr?

  3. Ich werde mal meinen Freund und Kollegen Georg fragen, wie viele Rückrat-, äh Wirbellose er dort kartiert hat. Insbesondere solche, die bevorzugt Cabriolets mit Sternchen fahren.

  4. Pingback: Gründerpreis Barnim/Uckermark 2008 verliehen – Melchower Hufschmied unter den Preisträgern