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Waidmann auf Umwegen – „Nachsitzer“ Woidke besteht die Jagdprüfung

Es ist geschafft!
Brandenburgs Umweltminister Dietmar Woidke hat kürzlich im dritten Anlauf die Jägerprüfung bestanden. Dabei glänzte der 45-jährige durchaus mit theoretischem Wissen, scheiterte jedoch mehrfach am „laufenden Keiler“.
Eingedenk der zahlreichen „Abschüsse“ von Forstfachleuten und unliebsamen Verwaltungsmitarbeiter unter der Regie Woidkes, steht Brandenburgs Wild eine äußerst unruhige Zeit bevor.

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Veröffentlicht von

Stefan ist von Beruf Sozialarbeiter und arbeitet mit chronisch kranken Menschen. Der 2-fache Familienvater ist Autor verschiedener Websites und gelegentlich auch noch als Sänger aktiv. Als leidenschaftlicher Naturschützer wurde er unlängst in die Panketaler Gemeindevertretung gewählt. Weitere politische Schwerpunkte sind die Ortsentwicklung, sowie soziale Themen.

9 Kommentare » Schreiben Sie einen Kommentar

  1. Dazu passt folgende Pressemeldung gut:

    Trotz wachsender Abschusszahlen bei Reh- und Schalenwild nehmen die Verbissschäden in Brandenburgs Wäldern zu. Wie Minister Dietmar Woidke (SPD) dazu erklärte, ist inzwischen die Verjüngung des Baumbestandes ernsthaft gefährdet. Seit 1998 ist laut Woidke ein Anstieg der Verbissschäden auszumachen. Das beeinträchtige vor allem junge Bäume und Neuanpflanzungen. Inzwischen sei ein Drittel aller Laubverjüngungen und elf Prozent aller Nadelbaumverjüngungen geschädigt.

    Da liefert sich doch einer selbst die Legitimation für seine späte Jagdleidenschaft.

  2. Es ist schon sehr erstaunlich, dass man jetzt erst bemerkt, das die Rehe und Hirsche sich doch von Pflanzen ernähren. Da jedoch die Wilddichte bei weitem nicht mehr so hoch ist, könnte es vielleicht auch sein das etwas anderes schuld ist ????? Bei der derzeitigen Holzgewinnung mit „Vollerntemaschinen“ und vorallem beim Transport des gefälltem Holzes im und aus dem Wald wird viel mehr Schaden angerichtet als es eventuell ein Reh machen könnte. Mag die „Wende“ in einigen Sachgebieten uns Vorteil und Freiheit gegeben haben, aber für die Forstwirtschaft ist sie kein Vorteil gewesen.

  3. @Thomas W. : Bitte nennen Sie mir einen einzigen Vorteil auf einem einzigen Fachgebiet,den die Wende gebracht hat, der für den Einzelnen nicht lediglich mit viel Geld zu erkaufen oder gar mit immensen Abgabenlasten verbunden ist. Ich denke nur an die ständig steigenden Steuern und Abgaben, die Auslandseinsätze der Bundeswehr, die verfehlte Arbeitsmarktpolitik und ihre gegenwärtigen Lügen,die Bemühungen unseres Rollstuhl-Mielkes um sein Programm „STASI 2.0“, die überbordende unantastbare Bürokratie, das verrottete altertümliche Schulsystem, an die fehlenden Kitas, an den Ärztemangel, an die ekelerregende Diskussion alter dummer Männer aus der Steinzeit über die Gleichberechtigung der Frau und und und. Das Schlimme ist, dass wir es – bei aller berechtigten Kritik an der DDR und vor allem ihren Bonzen- noch anders kennen und es nach der Wende auch anders machen wollten. Aber unsere Erfahrungen sind nach wie vor nicht gefragt.
    Übrigens: Gibt es für Leute ohne Geld in diesem System Freiheit und Vorteil ?

  4. @Dr. Frank Valentin: Es gibt eine Reihe von Vorteilen. Da nenne ich zuerst die Demonstrationsfreiheit, die Meinungsfreiheit und die Pressefreiheit. Was glauben Sie, wo die Stasi uns hingesteckt hätte, wenn wir nicht 2007 sondern 1987 in Rüdnitz auf die Bäume geklettert wären und Plakate ausgerollt hätten.

    Die heutigen Oligarchen mögen uns zum Teufel wünschen, vor Gericht aber haben sie zweimal gegen uns verloren. Also – auch die Gewaltenteilung und unabhängige Richter sind ein Vorteil des heutigen Deutschlands.

    Im übrigen finde ich es völlig daneben, Personen wegen ihres Rollstuhles zu dikreditieren oder mit Mielke zu vergleichen.

  5. @Karl-Heinz:Danke für die Belehrungen. Die genannte Person – übrigens wegen Meineides vorbestraft und trotzdem Minister – diskreditiert sich jeden Tag mit ihren Äußerungen selber. Zu Ihren Freiheiten: Leider gehöre ich zu jenen, die nicht jeden Tag demonstrieren können.Ich muss vor allem meinen Lebensunterhalt verdienen, was nicht nur mir immer schwerer fällt.Auch damit hängt Freiheit zusammen, oder -um es deutlich zu sagen: Zuerst muss man essen und sich kleiden, bevor man frei sein kann. Und – wollen wir wirklich über Pressefreiheit in diesem Land diskutieren ? Die paar unangepassten Medien tun doch nun wirklich niemanden weh, sind nur Feigenblatt und bewirken kaum etwas.. Letztens: Woher wissen Sie eigentlich, dass Sie heute keine Akte oder ein Datenfile bei einem Sicherheitsdienst haben ?

  6. @Dr. Frank Valentin
    Teilweise gebe ich Ihnen Recht, teilweise auch nicht.
    Leider gibt es in unserer Republik tatsächlich viel zu wenige unabhängige Medien. Meines Erachtens empfehlenswert sind hier die NachdenkSeiten.
    Der Sozialabbau in unserer Gesellschaft ist in den letzten Jahren rasant fortgeschritten und das Prekariat verzeichnete einen starken Zuwachs. Aber ich würde trotzdem nicht so weit gehen und behaupten, dass man bei uns verhungert (bis auf Ausnahmen, welche die Regel bestätigen) oder nackt herumlaufen müsste. Das ist ein bisschen weit gegriffen.
    Freiheit ist auch das, was man sich herausnimmt. Vorgeschobene Argumente, die herangeführt werden, sind fehl am Platz. Da macht man sich selbst was vor, anstatt mutig zu sein und wenigstens ab und zu mal Zivilcourage zu zeigen. Denn dann sähe die Welt etwas freundlicher aus.

  7. Übrigens, der sicherlich boshafte und politisch unkorrekte „Spitzname“ unseres Herrn S. stammt nicht von mir, sondern aus der Datenschutzszene und ist im Internet weit verbreitet. Ich wollte damit in keinem Fall einen Behinderten diskriminieren, es tut es mir Leid, falls dieser Eindruck entstanden ist. Leider erinnern aber so manche Äußerungen dieses Herrn doch fatal an alte Zeiten, so dass offensichtlich nicht nur mir des öfteren der Kamm schwillt…

  8. Das sehe ich ähnlich wie Dr. Valentin. Ich beschäftige mich schon einige Zeit mit dem Freiheitsbegriff und seinem Wandel, weil ich das muss. Wo ist denn die Pressefreiheit, die auch etwas erreicht und bewegt? Jeder, der sich mit einem Problem an die Presse und überhaupt an die Medien wendet, wird eher Lottokönig, als dass die Medien (egal, ob Fernsehen für Brandenburg oder die lokale Presse oder bundesweit) sich dafür regen, von echtem Interesse wollen wir gar nicht reden.
    Überall begegnet einem Willkür, das geht in der Schule los über die Ämter etc. Mir fällt fast kein Bereich ein, wo das nicht so ist.

    Das nächste wäre die Meinungsfreiheit. Wenn wirklich einmal jemand seine Gedanken meinungsmäßig äussert, wird doch sofort nach Wegen gesucht, wie man den Unliebsamen ruhigstellen und entmutigen kann. Da wird dann meist die Art und Weise, die Wortwahl, die viel zu hart gewählt war, an den Haaren herbei gezogen und kritisiert. Oft von Leuten, die keinen Satz fehlerfrei rausbringen, aber trotzdem eine Schlüsselposition besetzen.
    Am extremsten sieht man das wohl in der Arbeitswelt. Nur weil überall in Teams gearbeitet wird, heißt es nicht, dass dort mit fairen Mitteln agiert wird.

    Die Zeit der Gummiohren ist Gott sei Dank vorbei – die leben aber immer noch und sie prägen unsere Gesellschaft, die dadurch nicht weniger verlogen und korrupt ist.

    Wie frei unsere Gesellschaft ist, haben wir selbst erfahren müssen, als in einem arzthaftungsrechtlichen Prozeß die zweite Instanz nötig wurde (die einiges kostete, um eine Wiederaufnahme überhaupt erst zu erreichen), um ein Gefälligkeitgutachten eines befreundeten Krankenhauses aus dem Weg zu räumen.
    Das Leben eines Kindes zählt da nichts. Man hat aber die Freiheit, couragiert zu sein und sich dann von bestimmten Kinderärzten belehren zu lassen!!!

  9. Dieser Artikel ist schon etwas alt, aber ich suche die damalige Pressemeldung. Ich schreibe gerade einen Artikel und würde diese gerne als Nachschlagwerk angeben.