Alle Artikel im Mai 2007
Wir hatten es geahnt…
Auch im Kreise der Brandenburger-CDU gibt es durchaus Menschen mit Rückgrat und Haltung. Allerdings haben sich die Reihen kürzlich gelichtet. Ines Wollschläger, Kreistagsabgeordnete aus Schönfließ (Märkisch-Oderland), hat der Partei aus politischen Gründen den Rücken gekehrt.
Ich habe mich zu diesem Schritt entschlossen, weil ich mich nicht mehr mit der Politik der CDU in Märkisch-Oderland, insbesondere für den ländlichen Raum, identifizieren kann. Denn eine solche Politik findet so gut wie nicht mehr statt (…) Eine Partei, die sich in Märkisch-Oderland nur mit sich selbst und nicht mit den wirklichen Herausforderungen der Region und mit den Menschen, die hier leben beschäftigt, hat nichts mit den Zielen und Idealen zu tun, mit denen ich in die CDU eingetreten bin
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Am 01.und 02.06.2007 ist es wieder soweit. Das 2. Panketaler Baumfest öffnet seine Pforten und bietet erneut eine bunte Mischung aus Information, Familienfest und Musik. Neben einer Ausstellung zum Baum des Jahres, sowie diversen Angeboten für Kinder sei an dieser Stelle auf folgende Highlights hingewiesen.
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Geschrieben von Stefan Stahlbaum in Vermischtes, Tags: Angela Merkel, Axel Vogel, Bernau, Eberswalde, Finow, Mecklenburg-Vorpommern, Niederfinow, Potsdam, Sebastian Walter, Thomas Janoschka, 1.381 mal gelesen
Vom 06. – 08.2007 findet in Heiligendamm der 33. G8-Gipfel statt. Das unter dem Motto „Growth and Responsibility“ („Wachstum und Verantwortung“) stehende Treffen der 7 reichsten Industriestaaten und Russland sieht in diesem Jahr Deutschland in der Präsidentschaft.
Im Zuge des allgemeinen „Terrorwahns“ herrscht erwartungsgemäß ein „Klima der Angst“. Nicht ganz zu Unrecht vielleicht, nimmt doch mit US-Präsident George Bush einer der wohl unbeliebtesten Menschen dieses Planeten teil. Immerhin hat sich besagter Regierungschef zumindest seine Gegner redlich verdient, denn wer wie „der liebe George“(O-Ton Angela Merkel) die Welt hartnäckig und unbelehrbar mit Krieg überzieht macht sich eben nicht nur Freunde.
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Geschrieben von Stefan Stahlbaum in Vermischtes, Tags: Bernau, Panketal, 701 mal gelesen
Und es kommt wie es kommen sollte…
Am Samstag, dem 26.05.2007 lädt Markus Schaefer (Vorsitzender des Stadtentwicklungsausschusses Bernau)zum ersten “Runden Tisch für Radverkehr.”
Der Treff findet beim Naturkostladen “Grünbär” in Bernau, Berliner Straße 52 von 10 – 11 Uhr statt.
“Fairer Verkehr bei einem fair gehandeltem Tee oder Kaffee – das passt doch?” meint Schaefer.
Künftig sollen alle 2 Wochen, in den ungerader Kalenderwoche, Radlertreffen vor dem “Grünbär” stattfinden
Der Runde Tisch will die Radverkehrssituation verbessern und dem Radfahren mehr Attraktivität und Sicherheit verleihen.
Gemeldet haben sich bislang Interessierte aus Bernau und Panketal.
Kontakt sind unverändert über 03338-703950 (auch Fax) an Markus Schaefer oder per
emai an: schaefer.m@arcor.de möglich.
Markus Schaefer erbittet eine möglichst breite “Fairöffentlichung” des Themas und dankt im Voraus für das “Fairständnis”.
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Ein prominenter Barnimer ist tot.
Naum, deutschlandweit bekannt geworden als der „dreibeinige Wolf“, verstarb am Sonntag im Wildpark Schorfheide.
Im Jahre 2000 tauchte er, aus Polen kommend, in der Nähe von Eisenhüttenstadt auf und lebte seither in Groß-Schönebeck. Ungeachtet seiner Behinderung war er bis zuletzt Leittier seines Rudels und zeugte 7 Nachkommen.
Wie Naum sein Bein verlor ist übrigens ebenso unklar wie sein genaues Alter. Die Mitarbeiter des Wildparks gehen aber davon aus das er 13-17 Jahre auf dem „grauen Buckel“ hatte.
Glücklicher Weise ist aber nicht zu befürchten das die „Wölfe der Schorfheide“ in Kürze aussterben. Nur wenige Tage vor dem Tod Naums erblickten insgesamt 13 Welpen das Licht der Welt.
Eine gute Gelegenheit zum Besuch der kleinen Wölfchen, sowie der am 14.05.2007 geborenen Elchzwillinge bietet sich im Rahmen des Kinderfestes, dass der Wildpark am 03. Juni veranstaltet.
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Besondere Herausforderungen erfordern besondere Mittel.
Aus diesem Grund verlässt das Barnim-Blog gelegentlich die „kommunale Kuschelecke“ und wagt einen Blick über den Tellerrand.
“Jenseits des Tellers“, nördlich von Cottbus, befindet sich ein bedrohtes Paradies: Die Lacomaer Teiche.
“Die Lacomaer Teichlandschaft ist ein etwa 300 ha großes Gebiet am nördlichen Stadtrand von Cottbus. Vierundzwanzig Fischteiche (zusammen etwa 65 ha Teichfläche) bestehen seit ca. 200 Jahren an dieser Stelle und haben sich zu einem einmaligen Lebensraum entwickelt. Hier brüten Rohrdommel, Eisvogel, Schellente und Wiedehopf, suchen Schwarzstorch und Seeadler nach Nahrung. Hunderte Laubfrösche und das auf 5000 Tiere geschätzte größte Vorkommen der Rotbauchunke in Brandenburg haben hier ihre Heimat. Gefunden wurde weiterhin der Juchtenkäfer oder Eremit, der den höchsten europäischen Schutzstatus genießt. An dieser Stelle ist es gar nicht möglich, alle 170 Tier- und Pflanzenarten der Roten Liste aufzuzählen, die hier leben.“
Aber der einzigartige Lebensraum, gleichsam beliebtes Naherholungsgebiet ist extrem bedroht.
(…)Der Braunkohletagebau Cottbus-Nord nähert sich von Südosten dem Teichgebiet und soll es bereits ab dem Herbst 2007 zerstören! Allein 2000 Bürgereinwendungen gegen das Vorhaben gingen im Planfeststellungsverfahren dabei ein. Die (Kohle-)Politik übte auf das Ergebnis des Verfahrens massiv Einfluss aus, so dass die Zerstörung im Dezember 2006 vom Landesbergamt genehmigt wurd, obwohl das weder naturschutzfachlich noch energiewirtschaflich gerechtfertigt werden kann. Die Grüne Liga Brandenburg ging mit Unterstützung von BUND, NABU und ROBIN WOOD gegen diese Entscheidung vor Gericht und konnte die Zerstörung dadurch bisher aufhalten. Eine endgültige gerichtliche Entscheidung steht jedoch noch aus.
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Wir Barnimer feiern gern. Da macht auch die Barnimer-Busgesellschaft keine Ausnahme. Unter Teilnahme mittelprominenter Kreis- und Landespolitiker wurde am vergangenen Sonntag die Umstellung des Fahrzeugparks auf ein Diesel-Pflanzenölgemisch offiziell eingeführt. Dadurch sinkt der CO2-Ausstoss nach Angaben der Betreiber um ca. 25 %.
Da aber die Motorenhersteller Bedenken anmeldeten sind die neuesten, noch in der Garantiezeit befindlichen Fahrzeuge nicht vom Umbau betroffen.
Landesverkehrsminister Dellmann und Vizelandrat Bockhardt steuerten immerhin ein „öliges Lächeln“ bei und priesen die Aktion als „wichtigen Beitrag für die regionale Landwirtschaft“.
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