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Soldatenkreis Barnim gegründet

Die Barnimer Vereinslandschaft erweitert sich. Neben Heerscharen von Heimatvereinen, organisierten Kaninchenzüchtern , Taubenliebhaber und passionierten Modellbauern gilt es heute ein weiteres Glied in der Kette heimischer Interessenvertretungen zu begrüßen, den Soldatenkreis Barnim. Im Februar gegründet, will sich der Verein vor allem „um die Belange der aktiven Soldaten, der Reservisten und grade um junge Leute kümmern. Zu allen Themen rund um die Bundeswehr, so Pressesprecher Hans-Jacob Hein im Panketal-Boten, „findet man in uns einen adäquaten Ansprechpartner“.

Ob die Kameraden dabei, wie angekündigt, „offen, innovativ, aber auch kritisch“ auftreten oder aber eine Traditionsvereinigung „alter Krieger“ repräsentieren, sollte der geneigte Betrachter selbst herausfinden. Der Soldatenkreis agiert coram publico und lädt zu seiner nächsten Veranstaltung am 17. April 2007 in den Kulturhof Club Treff 23 zu Bernau.

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Veröffentlicht von

Stefan ist von Beruf Sozialarbeiter und arbeitet mit chronisch kranken Menschen. Der 2-fache Familienvater ist Autor verschiedener Websites und gelegentlich auch noch als Sänger aktiv. Als leidenschaftlicher Naturschützer wurde er unlängst in die Panketaler Gemeindevertretung gewählt. Weitere politische Schwerpunkte sind die Ortsentwicklung, sowie soziale Themen.

6 Kommentare » Schreiben Sie einen Kommentar

  1. Steigende Aggressivität im Schlepptau der USA überall in der Welt- natürlich verbrämt als Demokratie- und Menschenrechtsmissionen- erfordern auch die innere, ideologische Aufrüstung. Genau deshalb hat uns dieser Verein hier auch noch gefehlt.

  2. @Dr.Valentin: Mal abwarten und Tee trinken. Mir kommt der Ort der Veranstaltung merkwürdig vor. Dort trifft sich ja gewöhnlich die Volkssolidarität oder die Linkspartei zu Wahl(kampf)partys. Christoffers-Area sozusagen. Vielleicht sind es ja einfach nur die Reservisten der NVA, die das Bestenabzeichen und die Schützenschnur noch einmal ausführen wollen. Meistens gibt es dann noch Bernauer Schwarzbier von Getränkequelle Neumann, einen Kuchenbasar und die traditionellen Schmalzstullen. So schlimm kann es also nicht werden.

  3. Na ja,

    ein NVA-Traditionsverein ist es meines Wissens nicht, da von den beiden, im Artikel des Panketal-Boten, zitierten Panketaler-Gemeindevertretern Bernhard und Thomaschewski (früher Hauptmann und Oberst)mindestens einer dem BBKF (Abkürzung für „bitterböser Klassenfeind“) diente
    Sollten die Armeen dieser Wekt dem jeweiligen Volk eine schlüssige Erklärung liefen können, womit ihre Existenz derzeit gerechtfertigt ist, wären sie zumindest einer wirklich spannenden Frage auf den Grund gegangen.
    Eine „Lagerfeuergruppierung“ (ich hatte mal eine Werbepostkarte der Bundeswehr auf der unter einem solchen Motiv der Slogan; Kameradschaft kann man nicht kaufen“ abgedruckt war) zum Zwecke militärischer Brauchtumspflege ist aus meiner persönlichen Sicht einiger Maßen überflüssig.

  4. @Karl-Heinz: Na gut, jetzt bin ich durch meine 1 1/2 Jahre NVA und noch mal 3,5 Monate Reserve so was von antimilitaristisch , dass ich an Bestenabzeichen und alten „schönen“ Zeiten überhaupt kein Interesse habe bzw. mir auch bei so einem NVA-Verein das Messer in der Tasche aufgeht.Dann gibt es ja auch noch die, die mir immer einreden, die Bundeswehr wäre ja anders – sieht man ganz deutlich beim Coesfeld-Prozess. Jede Armee funktioniert eben nur, wenn die meisten das Gehirn ausschalten. Schön wäre so etwas (siehe oben) nur, wenn der Oberstleutnant, der seinen Tornado-Einsatz in Afghanistan verweigert hat, einen Verein in Panketal gründen würde.
    Viele Grüße.

  5. @Dr. Valentin:
    Soweit mir bekannt ist, trägt sich der genannte Oberstleutnant (Jürgen Rose) nicht mit der Absicht einen Vereinsgründung in Panketal und Umgebung.
    Er ist aber bereits Mitglied des „Arbeitskreises Darmstädter Signal“ und dessen aktuelle Stellungnahmen sind z.T. wirklich sehr kritisch, oder zumindest äußerst interessant. Nachzulesen ist das Ganze z.B. unter:

  6. Pingback: Lunacek kommt – „Stühlerücken“ in Barnimer CDU « BAR-blog | Wir bloggen den Barnim