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“…Uog …Uog … Uog…“ – Von verliebten Kröten und netten Menschen

„uog …uog … uog…“ So tönt es jetzt leise aber bestimmt an der Börnicker Chaussee. „Rana arvalis“, auch Moorfrosch genannt, macht mit seiner markanten Stimme alle Jahre wieder auf seine Paarungsbereitschaft aufmerksam.

Bis 1991 waren die verliebten Amphibien allerdings in großer Gefahr, die Rolle des romantischen Eroberers mit dem Schicksal des „Reifenfutters“ zu tauschen. Seitdem sorgt der NABU Niederbarnim dafür, dass „Sex am Tümpel“ ein weitgehend gefahrfreies Vergnügen ist:

Der Erfolg der Krötenzaunbetreuung kann sich wahrlich sehen lassen. „In den ersten drei Wochen (…) wurden bislang 786 Amphibien vor dem Straßentod gerettet. Mit insgesamt 739 Tieren war der Moorfrosch die häufigste Amphibienart am Zaun gefolgt von Teichfrosch (19), Erdkröte (16) und Teichmolch (9). Kammmolch, Rotbauchunke und Knoblauchkröten waren mit jeweils einem Tier vertreten. Die aktuellen Ergebnisse sowie die Betreuerliste können im Internet unter: www.amphibienschutz.de/zaun/index.html eingesehen werden.“ (Quelle: NABU Niederbarnim).

Wer die Rettung der „Turtelkröten“ live erleben möchte, kann sich z.B. am Sonntag, dem 17.März 2007, um 09.30 Uhr am Ortsausgang von Bernau an der Börnicker Chaussee in Richtung Börnicke einfinden. Geneigte Helfer sind herzlich willkommen und melden sich bitte bei Andreas Krone.

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Veröffentlicht von

Stefan ist von Beruf Sozialarbeiter und arbeitet mit chronisch kranken Menschen. Der 2-fache Familienvater ist Autor verschiedener Websites und gelegentlich auch noch als Sänger aktiv. Als leidenschaftlicher Naturschützer wurde er unlängst in die Panketaler Gemeindevertretung gewählt. Weitere politische Schwerpunkte sind die Ortsentwicklung, sowie soziale Themen.

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