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Finower Planungsgesellschaft und Wandlitzer Hydro-Planungsgesellschaft bei der Arbeit?

„Alleebäume werden nicht gefällt“ schreibt heute die Märkische Oderzeitung. Weiter heißt es:

Die Alleebäume zwischen Rüdnitz und Danewitz werden nicht gefällt. An dem eingeleiteten Verfahren müssen die Naturschutzverbände beteiligt werden, hieß es gestern aus dem Landesumweltamt Brandenburg (LUA). Dafür gebe es eine Frist von vier Wochen. Eine Entscheidung sei daher nicht vor Mitte April zu erwarten. Nach dem Brandenburgischen Naturschutzgesetz ist es jedoch nach dem 15. März verboten, Bäume zu fällen. Damit steht fest, dass die Sanierung der Straße in der vom Landkreis Barnim favorisierten Variante nicht erfolgen wird.

Die Gerichte und das Landesumweltamt haben entschieden. Rechtssicherheit ist vorhanden – Die Investitionsbank des Landes Brandenburg hatte sie eingefordert. Jetzt kann es endlich losgehen. Die Bürger dürfen erwarten, dass die Finower Planungsgesellschaft und die HYDRO-Planungsgesellschaft Wandlitz nun endlich mit den Umplanungen entsprechend dem Gutachten von Dr. Ditmar Hunger beginnen.

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2 Kommentare » Schreiben Sie einen Kommentar

  1. In seiner Gutsherrenart wird sich der Kreis Barnim nicht auf die Hunger-Planung „herablassen“. Mit der erneuten Niederlage wurde er schwer getroffen und ihm wurde damit leider auch ein tragfähiger und einigermaßen gesichtswahrender Weg versperrt. Das ist schade, war wohl aber leider unvermeidlich.
    Im Kontext zitiere ich den Original-Spruch von Gorbatschow: „Ich glaube, Gefahren warten nur auf jene, die nicht auf das Leben (Ergänzung der Autorin: rechzeitig und vernünftig) reagieren.“

  2. Was soll denn das nun wieder?
    Vizelandrat Carsten Bockhardt holt erneut seine Keule aus der Mottenkiste und droht den Rüdnitzern und Danewitzern mit der Entwidmung der Kreisstraße K 6005 (Alleebäume werden nicht gefällt; MOZ vom 15.03.2007).
    Sollen die Anwohner der beiden Ortschaften in Zukunft für die Straßenerhaltungskosten aufkommen, nur weil der Landkreis Barnim im Vorfeld der Planungen nicht mehrere Straßenausbauvarianten berücksichtigt, geprüft und nach ökonomischen und ökologischen Kriterien sorgfältig abgewogen hat?
    Sieht so eine bürgerfreundliche Politik aus oder handelt es sich vielmehr um unfaire Machtspielchen, um den Naturschützern noch eins zu verpassen? Und dies alles ausgetragen auf den Rücken der Bürgerinnen und Bürger!