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Fällungen an der Allee Rüdnitz – Danewitz

funfzehnter-marz.jpgDas schmerzt ganz schön. Da kämpft man den ganzen Winter um die Allee und sieht dann am 15. März dieses Bild.

Nach Auskunft der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Barnim wurden heute 11 Bäume gefällt, die „nicht mehr standsicher“ waren. Das Foto entstand heute um 15 Uhr in der Nähe des Bahnübergangs in Richtung Danewitz. Früh um acht stand der Baum noch.

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Fünfzehnter März in Rüdnitz und Danewitz

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5 Kommentare » Schreiben Sie einen Kommentar

  1. Nicht mehr standsicher?
    Ehrlich gesagt kenne ich an der Allee Rüdnitz-Danewitz-L29 keinen Baum, der nicht mehr standsicher ist. Bislang ist dort ja auch noch nie einer bei Sturm umgefallen. Und brüchige Äste, wenn vorhanden, müssen sowieso kontinierlich bei der kreislichen Baumpflege beseitigt werden.
    Ziel wird es sein, die Baumschauen demnächst fachlich zu begleiten. Ansonsten wird unsere Allee Stück für Stück verschwinden und in 10 Jahren schließlich Geschichte sein.

  2. Bocki, wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muß die Gegend verlassen, wo sie gelten.

  3. Pingback: Info-Brief “Rüdnitz-Allee” « BAR-blog | Wir bloggen den Barnim

  4. Es wäre sehr interessant, von der zuständigen Behörde Gründe für die Fällung des abgebildeten Ahorns zu erfahren.Im Bild ist eine allenfalls leichte Verpilzung erkennbar, die eine Beseitigung des Baumes keinesfalls erforderlich macht. Offensichtlich erfolgt die Baumschau unqualifiziert und richtet sich nicht nach dem Stand des Wissens, insbesondere Visual Tree Assessment (VTA) nach Prof. Claus Mattheck, Karlsruhe – eine anderere akzeptable Fachgrundlage für die Beurteilung der Standsicherheit von Bäumen kenne ich nicht.
    Meines Erachtens ein Verstoß gegen die Alleenschutz-VO, den man zur Anzeige bringen müßte.

  5. Liebe Barnimer Alleenfreunde,

    erst heute kam ich dazu, wiedermal eure Blogseite zu besuchen. Und dann gleich wieder so ein schreckliches Bild. Ganz sicher war der Ahorn standsicher und der Optik nach kerngesund. Ich weiß nicht warum manche „Amtsmenschen“ scheinbar einen regelrechten Hass gegen Alleebäume haben und erst dann glücklich sind, wenn sie nicht mehr stehen, oder versümmelt sind. Auch das Erscheinungsbild einer schönen geschloseenen Allee ist nunmehr sicher empfindlich gestört!
    Um mich an den Worten meines Vorkommentators Georg Möller anzuschließen erfolgen zudem die Baumschauen (mehr als) unqualifiziert. Darüber könnte ich (nach meinen „schönsten Alleen Deutschlands“) inzwischen ein neues, wesentlich dickeres Buch schreiben. Selbst wenn der Baum krank gewesen wäre, geht man stets nach dem Prinzip vor, den Patienten zu töten statt zu heilen. Das passiert alljährlich hier „unten“ bei mir im Elbe-Elster-Kreis mit hunderten Alleebäumen, von denen übrigens bis heute kein einziger nachgepflanzt wurde (obwohl 2000 junge Bäume notwendig wären den ökolog. Schaden eines 100j. Baumes auszugleichen).
    Auch bei uns nehmen die Alleebaumfällungen inzwischen „vernichtungsfeldzugsartige“ Ausmaße an: 89 kerngesunde Alleebäume (darunter 52 ca.170j. Kastanien) in Winkel an der B 101 vor wenigen Wochen (wg. sinnlosen „Straßenausbaumaßnahmen für Raser“) und im Januar ’07 ca. 40 gesunde Apfelbäume zwischen Doberlug-Kirchhain und Lugau. In meinem Buch konnte ich sie nur ein Jahr zuvor glücklicherweise noch komplett „verewigen“. Auch das ZDF hat mit mir dort im Nov. ’06 gedreht, wo noch alle Bäume standen…
    Wir dürfen den Kampf nicht aufgeben, ob im Barnim oder im Elbe-Elster-Land, und dabei geht es nicht um einen Kampf gegen die Hohlheit der Alleebäume sondern jener Hohlheit, die in jenen Behördenvetretern innewohnt, die immer und immer wieder solch sinnlose „Todesurteile“ gegen Alleebäume fällen.

    Herzliche „Kampfesgrüße“ von der Niederlausitzer „Alleenfront“
    Euer „Baumflüsterer“