web analytics

Ende mit Schrecken – Zum Rückzug der Kandidatur Britta Starks

Mit dem heutigen Rückzug Britta Starks wurde dem monatelangen „Schmierentheater“ um die Kandidatur der Landtagsabgeordneten als Präsidentin des Landesrechnungshofes ein vorläufiges Ende gesetzt. Das „Gezerre“ um einen der wichtigsten Posten im Land hinterlässt einen politischen Scherbenhaufen und jede Menge Verlierer.

Da ist zunächst die Ex-Kandidatin selbst, deren Namen fortan untrennbar mit dem Vorwurf der Versorgungsmentalität befleckt sein wird. Zudem muss die Barnimerin damit leben lernen, von den eigenen Parteioberen geopfert worden zu sein. Verloren hat auch die märkische SPD, die durch die beispiellose Instinktlosigkeit der Herren Baaske und Platzeck eine ihrer wenigen „Nachwuchskräfte“ selbst demontiert hat. Den größten Schaden hat jedoch die generelle Glaubwürdigkeit politischer Entscheidungsträger genommen. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass die Wähler das unwürdige „Postengeschacher“ mit einer verstärkten Abstinenz von demokratischen Entscheidungsprozessen abstrafen werden.

Am 19.03.2007 wird die Gemeindevertreterin Britta Stark die 43. Ratssitzung im beschaulichen Panketal eröffnen.Vielleicht wird sie froh sein, dass der „Griff nach der Krone“ endlich ein Ende hat.

Foto: SPD-Fraktion Brandenburg

Ende mit Schrecken – Zum Rückzug der Kandidatur Britta Starks auf Facebook teilen
Ende mit Schrecken – Zum Rückzug der Kandidatur Britta Starks auf Twitter teilen
Ende mit Schrecken – Zum Rückzug der Kandidatur Britta Starks auf Google Plus teilen

Ähnliche Artikel:

4 Kommentare » Schreiben Sie einen Kommentar

  1. Hi hi, die Protagonistin der baumfrevelnden Brandenburger Baumschutzverordnung wurde abgesägt.
    Wen wird man demnächst über die Klinge springen lassen?

  2. Die sogenannte „Brandenburger Baumschutzverordnung“ ist leider auch der „bislang größte politische Erfolg“ (O-Ton Britta Stark) der Panketaler Landtagsabgordneten.
    Der wirklich „Ruhm“ hierfür gebührt aber der der Biesentalerin Dr. Marlinde Mißlitz deren „Bürgerinitiative für ein baumloses Brandenburg“ (Achtung: kein offizieller Name) die “ Legitimation zum Kettensägenmassaker“ auf den Weg brachte.
    In diesem Sinne ist es keineswegs verwunderlich , dass Frau Doktor ihre offenbar reichliche Freizeit nun dem Kampf gegen die Rüdnitzer-Allee widmet.

  3. Pingback: An einer starken Schulter – Über Postenverteilung und Planspiele in Panketal

  4. Pingback: Wann wir schreiten Seit an Seit – SPD-Brandenburg bestimmt Landesliste zur Landtagswahl 2009 « Berlin-Pendler