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Der Umwelt zuliebe – Hybrid im Barnim?

diesel-und-autogas.jpgSeit mehreren Jahrzehnten wird darüber diskutiert, welche alternativen Antriebsformen sich für Fahrzeuge nutzen lassen. Die Hybridtechnologie scheint hier mit verschiedenen Lösungen die Nase vorn zu haben.

Allen Lösungen gemein ist dabei die Koexistenz von herkömmlichem Benzin- oder Dieselantrieb und alternativem Aggregat. Besonders verbreitet sind Elektromotoren, die „verschwendete“ Energie beim Bremsen nutzen und so den Verbrauch senken.

Bisher haben verschiedene Einflüsse der Einführung einer Serienproduktion solcher Fahrzeuge in Deutschland entgegengewirkt. An erster Stelle scheint wie so oft die deutsche Bürokratie zu stehen. Aktuell hat Deutschland die EU-Ratspräsidentschaft inne und hinkt doch meilenweit in Sachen „Entflechtung der Bürokratie“ hinter dem Rest der EU her.

Der folgende Link unterstreicht dieses und zeigt auch, mit welch einfachen Möglichkeiten man sogar drei verschiedene Antriebe in einem Auto nutzen kann. Es sei hier ausdrücklich dazu geraten, die beschriebenen Tests nicht nachzumachen, sondern sich Rat in einer Fachwerkstatt zu holen.

In jedem Jahr nutzen deutsche Autofirmen die branchenweiten Messen um die eigene Innovationsfähigkeit durch „Hybrid-Fahrzeug-Studien“ zu untermauern. Als Beispiele sind hier etwa Porsche, BMW und Daimler-Chrysler zu nennen. Von diesen Fahrzeugen erreicht keines die Großserienreife, obwohl Audi schon vor mehr als 15 Jahren einen nutzbaren Hybridantrieb anbieten konnte.

Da es in der Weltwirtschaft aber auch Branchen gibt, für die ein geringerer Erdölverbrauch von Nachteil wäre, ist die Lobby der Hybridfahrzeuge sehr überschaubar. Wenn die Autos nur noch die Reste der letzten Party (Trinkalkohol und Frittenfett) zum Betrieb benötigen, würde möglicherweise der Markt selbst die Benzinpreise drücken.

Die japanischen Autobauer, wie z.B. Honda oder Toyota / Lexus haben seit längerer Zeit die Zeichen der selben erkannt. Dort gehen die Fahrzeuge schon in die zweite Generation und ein Generationswechsel ist bei japanischen Fahrzeugen üblicherweise nach etwa 4 Jahren fällig.
Wo deutsche Autos stehen, kann man in der FAZ nachlesen.

Natürlich sind Hybridfahrzeuge im Vergleich zur herkömmlichen Motorisierung in der Anschaffung teurer. Allerdings ist jedes Auto bei geringen Stückzahlen teuer. Mit einer entsprechenden hohen Serienproduktion könnten auch die Herstellungskosten gesenkt werden. Insgesamt sollte die Hybridtechnik als Ansatz gesehen werden, der lediglich eine Richtung vorgibt, aber noch nicht die abschließende Lösung.

An dieser Stelle sind Erdgas- oder Autogasfahrzeuge noch nicht weiter besprochen worden. Die Versorgungsnetze sind in Deutschland mittlerweile nahezu flächendeckend und durch die Möglichkeit auch mit Benzin zu fahren sind auch gute Einsatzmöglichkeiten gegeben. Durch die Tankgröße bedingt kommen Erdgas- und Autogas-Nutzer allerdings unterschiedlich weit. Mit Erdgas fahre ich 250 – 300 km und mit Autogas die doppelte Strecke.

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Hybridfahrzeug, Fotos: PixelQuelle.de

Ein Problem könnte sich ergeben, wenn die staatliche Förderung für Erd- und Autogas wegfällt. Statt bis 2008 und 2020 sollen beide Gasarten wohl bis Ende 2015 steuerlich begünstigt werden. So haben heutige Nutzer wenigstens die Chance der Amortisation ihrer Investitionen in Umrüstung und Neukauf.

Jetzt sind Sie an der Reihe: Gibt es Erfahrungsberichte aus dem Barnim über das Tankstellennetz, den Aktionsradius, Wartungsintervalle und nicht zuletzt über aufgetauchte Probleme beim Betrieb von Hybridautos im Barnim?

Weiterführende Links:
Autogasforum (Fahrberichte, Umrüstfirmen etc.)
VW baut Hybrid-Golf
Das Klimagewissen und die Kostenwahrheit
„Für die Offensive brauchen wir den Hybridantrieb“
CO2-Diskussion zeigt Wirkung
Kia Rio: Hybrid-Sparer

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