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Dietmar Woidke feuert seine besten Leute

Der Brandenburgische Umweltminister Dietmar Woidke (SPD) bezeichnet unsere Allee Rüdnitz-Danewitz gern als „abgängige Allee“. Auf Wunsch des Barnimer Landrates Bodo Ihrke hat er im September 2006 die Entscheidung des Landesumweltamtes gegen die Rüdnitzer Alleenrodung per Order ausgehebelt und seine eigenen Leute der Lächerlichkeit preisgegeben.

Auch für sachkundige und ehrliche Antworten auf parlamentarische Anfragen ist Woidke nicht bekannt. So hat er auf eine Anfrage des Landtagsabgeordneten Jens Klocksin nach den Fördermitteln und Kosten beim Ausbau der Danewitzer Allee uralte und längst überholte Zahlen aus dem Jahr 2003 genannt. Dietmar Woidke ist offenbar die Fachkompetenz seiner Mitarbeiter genau so gleichgültig wie die Würde des Parlamentes. Weit wird er damit in der Politik nicht kommen, bestenfalls irgendwann „abgängiger Minister“. Wir werden davon berichten.

In dieser Woche hat Woidke nun zwei seiner besten Leute, die Forstamtschefs von Peitz (Spree-Neiße) und Belzig (Potsdam-Mittelmark), die sich in hervorragender Weise für die Durchsetzung des Brandenburgischen Waldgesetzes stark gemacht haben, vom Dienst suspendiert. Die Lausitzer Rundschau hat den kompletten Artikel.

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5 Kommentare » Schreiben Sie einen Kommentar

  1. Gibt es eigentlich in dieser Landesregierung auch nur e i n e n wirklich kompetenten Menschen ? Wenn ich mir so Platzeck, Schönbohm, Speer usw. ansehe, verliere ich auch noch das letzte bischen Glauben an die menschliche Spezies.

  2. …an die menschliche Spezies? Glauben verlieren? Leider hatte ich mehrfach das zweifelhafte Vergnügen an Stadtratsitzungen (Ebw)teilzunehmen und bei jedem Mal wurde mir wieder ein bisschen bewußter, dass sich unsere Landtags – und auch Bundestagsvertreter aus diesem Haufen aus dem Tal der ahnungslos Überforderten auf irgendeine Weise herausrekrutieren haben müssen, und das bezieht sich mit Sicherheit NICHT auf eine bestimmte Partei.

    Wie es aussieht, ist dieses Verhalten nicht auf die menschliche Spezies zurückzuführen, sondern ist vielmehr die große Schwachstelle der Demokratie: derjenige, der die meisten Stimmen auf sich vereinen kann, kommt weiter; ob er auf dem Weg dorthin irgenwen kompetenteres über den Jordan geschickt hat, ist zweitrangig.

  3. Pingback: Waidmann auf Umwegen – „Nachsitzer“ Woidke besteht die Jagdprüfung « BAR-blog | Wir bloggen den Barnim

  4. Update zu Dietmar Woidke: Wie dpa und die Berliner Morgenpost berichten, ist die Suspendierung der Leiter der Staatlichen Forstämter in Belzig und Peitz gestern aufgehoben worden.

  5. Sehr schön, das ist mal eine erfreuliche Nachricht und ein Sieg für die Zivilcourage.
    Obzwar die beiden Leiter der Staatlichen Forstämter in Belzig und Peitz, da sie verbeamtet sind, strategisch gesehen im Vorfeld etwas unklug an die Sache herangegangen sind. Nach meiner Einschätzung hätten sie sich den ganzen Ärger ersparen können, wenn sie es anders eingefädelt hätten.