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Carsten Bockhardt, Bodo Ihrke und die Minderkosten beim Kreishaus von Eberwalde

Schon wieder sind der Neubau des Kreishauses in Eberswalde und die Nachtragsforderungen bauausführender Firmen in den Schlagzeilen. Vizelandrat Bockhardt will konkrete Zahlen dazu nur hinter verschlossenen Türen im Ausschuss nennen. Ausgangspunkt der jetzigen Diskussion war eine Umplanung, der eine komplette Etage des Neubaus zum Opfer fiel. Landrat Bodo Ihrke versprach, Irritationen zu beseitigen, was ihm bis heute wirklich nicht gelang. Dass er Bundeskanzlerin Angela Merkel zur Eröffnung am 1. Juli eingeladen hat, war noch das Statement der letzten Wochen mit der größten Substanz.

Jetzt ist also trotz des zusammengestrichenen Projektes wieder von Nachtragsforderungen in Millionenhöhe die Rede. Jeder, der schon einmal mit der VOB zu tun hatte, wundert sich über das Projektmanagement auf Bauherrenseite. Denn in der VOB ist ausdrücklich von Mehr- und Minderleistungen die Rede, wenn es um sogenannte Nachtragsangebote geht.

Will sagen: Ein cleverer Projektleiter auf Bauherrenseite läßt sich erst einmal ein Minderkostenangebot von den bauausführenden Firmen kommen, wenn es um Minderleistungen am Bau geht. Im Eberswalder Projekt wird offenbar nicht sorgsam mit den Steuergeldern der Bürger umgegangen. Wie könnten sonst aus Minderleistungen Mehrkosten werden?

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