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Autofasten – Auch für den „märkischen Landmann“ ein Thema?

Die traditionelle Fastenzeit, in Erwartung des Osterfestes, ist nicht nur für Christen schon immer Anlass gewesen, das eigene Sein und den individuellen Lebensstil zu überdenken.
Seit nunmehr 10 Jahren hat sich, vornehmlich in Süddeutschland, Österreich und Luxemburg, eine Variation des „klassischen Fastens“ etabliert, das Autofasten.

Nach Aussage der Initiatoren ist der freiwillige (Teil)Verzicht auf der „Deutschen liebstes und heiligstes Spielzeug“:

eine prima Gelegenheit, mal wieder in Bewegung zu kommen, und zwar heilsam für sich selbst und für die Umwelt. Zunächst einmal lernen Sie Ihre Gewohnheiten (die ja oft träge machen) besser kennen. Darüber hinaus leisten Sie durch das Ausprobieren von Alternativen zum Autofahren einen Beitrag zur Schonung der Umwelt. Sie nehmen damit – aus christlicher Sicht – Ihre Verantwortung gegenüber Gott und seiner Schöpfung wahr. So kann die (Auto)Fastenzeit für Sie vielleicht zu einer ganz neuen Erfahrung werden. Das Motto „Heilsam in Bewegung kommen“ soll den lebensfördernden Aspekt betonen. Nicht Askese um der Askese willen, Lustfeindlichkeit oder Selbstbestrafung sind Motiv oder Ziel. Vielmehr soll das Ausprobieren von Alternativen Spaß machen, die Möglichkeit zur Begegnung mit anderen Menschen eröffnen und durch mehr Bewegung zum körperlichen Wohlbefinden beitragen.

Auch wenn in einigen Teilen Brandenburgs und des Barnims der zum Teil „unterentwickelte“ Personen-Nahverkehr das Angebot adäquater Mobilitätsalternativen begrenzt , sollte die „Initiative Autofasten“ die Herzen und Hirne der Märker erreichen können. Einen bundesweiten Aufruf startete kürzlich der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Karl Lehmann.

Die diesjährige Fastenzeit ist übrigens auf den Zeitraum vom 04.03.2007 – 01.04.2007 terminiert. Weitere Informationen und Details gibt es unter www.autofasten.de.

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Veröffentlicht von

Stefan ist von Beruf Sozialarbeiter und arbeitet mit chronisch kranken Menschen. Der 2-fache Familienvater ist Autor verschiedener Websites und gelegentlich auch noch als Sänger aktiv. Als leidenschaftlicher Naturschützer wurde er unlängst in die Panketaler Gemeindevertretung gewählt. Weitere politische Schwerpunkte sind die Ortsentwicklung, sowie soziale Themen.