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„Wir sind im 8. Monat“ – Widerstand gegen die Fällung der Rüdnitz-Allee hält seit über 7 Monaten unvermindert an

Der 23.07.2006 war ein ziemlich heißer Tag, aber alles andere als ereignislos. In Stuttgart gewinnt Tennisspieler David Ferrer das Finale des 28. MercedesCup. Die begeisterte Presse bescheinigt den Beteiligten fünf Stunden Sandplatz-Tennis der Extraklasse. In Karlsruhe lassen die Rock`n Roller der „Shakin’Cats“ die Bühne von „Das Fest“ erbeben und in Ehrwald findet zum wiederholten Male der „Zugspitz-Extremberglauf“ statt. In Panketal (Kreis Barnim) tippt ein etwas übernächtigter Mann seinen Protest gegen die geplante Fällung der Allee zwischen Rüdnitz und Danewitz in den Rechner. Unmittelbar nach dem Druck der Enter-Taste landet die Nachricht beim NABU Niederbarnim, der den Beitrag über seinen E-Mail-Verteiler schickt. Dr. Andreas Steiner und „der Rüdnitzer“ Karl-Heinz lesen die Auforderung zum E-Mail-Protest wie viele andere in der Märkischen Oderzeitung. Die „Initiative zur Rettung der Rüdnitzer Allee“ ist geboren.

Nach inzwischen 7 Monate währendem Kampf gegen Geldgier, Ignoranz und Falschaussagen ist einiges erreicht worden. Das Wichtigste: Die Allee, bereits im August 2006 von Vizelandrat Bockhardt totgesagt, steht noch immer, hat Orkantief „Kyrill“ nahezu unbeschadet überstanden und bereitet sich derzeit auf die „nächste Blüte“ vor.

An dieser Stelle nochmals unser herzlichster Dank an diverse Helfer, Unterstützer und Sympathisanten aus „Nah und Fern“. Ohne Eure/Ihre Hilfe wäre die wertvolle, vitale Ahornallee jetzt längst Geschichte.

Von unvemindertem Glauben an das Gute erfüllt, fordern wir die Barnimer Kreisbehörden zum wiederholten Male auf, endlich die Scheuklappen abzunehmen und sich einer ökologisch vernünftigen und kostengünstigen Straßenbauvariante anzuschließen.


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2 Kommentare » Schreiben Sie einen Kommentar

  1. Es liegt mir fern, den Startschuss für gegenseitige Beweihräucherungsorgien geben zu wollen. Aber mein erster Dank geht an Stefan Stahlbaum, der diesen geplanten Skandal mit seiner E-Mail-Protestaktion, gerichtet an die naturschutzbehoerde@kvbarnim.de, das bauordnungsamt@kvbarnim.de und den wirtschaftsdezernent@kvbarnim.de, zum ersten Mal an die Öffentlichkeit gebracht hat. Jene skandalösen Planungen der Kreisverwaltung Barnim ohne Bürgerbeteiligung, die vorsahen, eine vitale Allee von über 700 (!!!) Bäumen zu vernichten.

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