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Zwei Briefe von Ute Krakau und Stefan Stahlbaum

Unser liebes Heimatblatt, die Märkische Oderzeitung, veröffentlicht Briefe seiner Leser -wenn überhaupt- nur in der Printausgabe, aber nicht auf seiner Website. Und das ist im Grunde auch gut so, denn sonst würde man den Ergüssen von Dr. Marlinde M., die das Barnim-Echo (der hiesige Regionalteil des Regionalblattes) so gerne druckt, unnötigerweise ein Denkmal im Internet setzen. Papier ist geduldig. Zeitungspapier ist nach drei Tagen schon wieder bei SERO, oder wie das jetzt heißt. Der Inhalt der Website jedoch wird wohl nicht wieder aus dem Internet verschwinden.

Heute haben es zwei Leserbriefe in das Barnim-Echo geschafft, die es wert sind, der Nachwelt erhalten zu bleiben, weshalb wir sie hier im „Faksimile“ nachdrucken:

Leserbrief Ute Krakau

Ute Krakau, Mitglied des Kreistages Barnim, schildert eindringlich die Farce vom Aschermittwoch und das mangelde Demokratieverständnis ihrer Kollegen im Kreistag. Und Stefan Stahlbaum, Urgestein beim Barnim-Blog, zeigt auf, wie der Alleenschutz im Barnim schon strukturell ad absurdum geführt wird.

Leserbrief Stefan Stahlbaum

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7 Kommentare » Schreiben Sie einen Kommentar

  1. Guten Morgen Karl-Heinz,

    ich finde es grunsätzlich in Ordnung , wenn die Leserbriefe “ beider Lager“ gleichwertig Beachtung finden. Schade ist nur , dass die MOZ die Beiträge oft so drastisch kürzt. Ein mäßiges Beispiel von „Beitragsbeschneidung“ findet Ihr /Sie unter:

    Die gestrichenen Passagen sind fettgedruckt.
    Ein weiterer aktueller Leserbrief (ob er veröffentlicht wird ist derzeit unklar) findet sich unter :

    Viel Grüße

    Stefan

  2. Hallo Stefan, selbstverständlich kann und soll die Märkische Oderzeitung alle qualifizierten Leserbriefe drucken, gar keine Frage. Manche (ich hatte ein Beispiel genannt) sind nur leider nicht das Papier wert, auf dem sie geschrieben sind. Und da ist es gut, dass diese nicht noch im Internet verbreitet werden.

    Danke für den Hinweis auf Deinen vollständigen Brief auf der Seite des Regionalverbandes. Da kann sich jeder selbst ein Bild machen, wie die redaktionelle Kürzung von Leserbriefen bei der MOZ abläuft.

  3. Lieber Stefan,
    die „Beitragsbeschneidung“ bei Deinem MOZ-Leserbrief ist wirklich nur mäßig. Da kenne ich ganz andere Beispiele, wo durch Kürzungen richtiggehend der Sinn entstellt wurde, so dass man schon Böswilligkeit dahinter vermuten könnte. Sicher, es sind einige pikant-provokante Worte – insbesondere die mit Blick auf unseren hochgeschätzten Vize-Landrat – rausgenommen worden, aber ich könnte an Deiner Stelle gut damit leben. Bin ja mal gespannt, ob bzw. inwieweit vollständig die MOZ meinen Leserbrief Verantwortungslosigkeit gegenüber der Zukunft abgedrucken wird. Heute war er noch nicht drin…

  4. Hallo Andreas,

    Dein Leserbrief war gestern , ebenfalls in einer „Light-Version“, Bestandteil der „Bernauer-MOZ“. Gedruckt wurden allerdings nur der 1. , sowie die beiden letzten Sätze. Titel des Beitrages ist „Ich schäme mich für den Antrag“.

  5. Also, wenn der Mittelteil meines Leserbriefes in der MOZ fehlt, sind ja die wichtigen Inhalte nicht dargelegt, weshalb ich mich für den eingebrachten Antrag von SPD/CDU schäme.
    Solch eine drastische Kürzung von Leserbriefen durch die MOZ-Redaktion finde ich schon unmöglich.

  6. Pingback: Das Cicero-Urteil und die Märkische Oderzeitung « BAR-blog | Wir bloggen den Barnim

  7. Ich greife dieses Thema hier noch mal aus einem bestimmten Grund auf.

    Seitdem ich aus der SPD ausgetreten bin und nun ein neuer Webmaster die Homepage der SPD-Finow betreut, ist mein für manche anstößiger Artikel „Verantwortungsloskeit gegenüber der Zukunft“ (vom 23.02.2007) gelöscht worden. Der oben im Kommentar von mir gesetzte Link führt jetzt also ins Leere.
    Damit dieser Artikel aber auch weiterhin „online“ lesbar ist, stelle ich ihn hier mal rein:

    Verantwortungslosigkeit gegenüber der Zukunft

    Hiermit nehme ich Bezug auf die Sitzung des Kreistages vom 21.02.2007 und auf diese beiden Artikel der MOZ:

    Märkische Oderzeitung, Ausgabe Eberswalde; 23.02.2007
    (http://www.moz.de/index.php/Moz/Article/category/Eberswalde/id/174818)
    Märkische Oderzeitung, Ausgabe Bernau; 23.02.2007
    (http://www.moz.de/index.php/Moz/Article/category/Bernau/id/174806)

    Als politisch aktiver Sozialdemokrat schäme ich mich für den von SPD und CDU in den Kreistag eingebrachten Antrag, der im Zuge des Ausbaus der Kreisstraße 6005 die Fällung von fast 700 vitalen Alleebäumen vorsieht. Im Zeitalter des Klimawandels scheint das Bewusstsein der überwiegenden Mehrheit der Kreistagsabgeordneten auf dem Niveau des 19. Jahrhunderts stehen geblieben zu sein.

    Wir brauchen uns nicht über höhere Steuerbelastungen für Autofahrer zu unterhalten, wenn nicht nur weltweit, sondern paradoxerweise in der Naturregion Barnim in Wald und Flur eine rücksichtslose Abholzungspolitik ohne Nachhaltigkeit betrieben wird.

    Die 700 Bäume an der Rüdnitzer Allee nehmen etwa 4,2 Tonnen Kohlendioxid pro Tag auf. Jeder dieser Bäume versorgt fünf Menschen mit Sauerstoff und stellt ihnen saubere und kühle Luft zur Verfügung. Ganz abgesehen von der Staubbindung, der landschaftsprägenden Ästhetik und nicht zuletzt in ihrer Funktion als Lebensraum für Tiere.

    Demgegenüber steht den Entscheidungsträgern aus Politik und Verwaltung des Landkreises Barnim die Fördermittelgier geradezu ins Gesicht geschrieben, eine Dorfverbindungsstraße auf Luxusniveau ausbauen zu wollen, die von unseren Nachfahren mit hohem finanziellen Aufwand unterhalten werden muss. Und das bei abnehmenden Bevölkerungszahlen und damit ansteigenden Straßenerhaltungskosten pro Einwohner.

    Der Umgang mit dem Ausbau der K 6005 sowie mit der Allee- Rüdnitz- Danewitz- L29 lässt für mich den Schluss zu, dass die politische Nachwende- Klasse im Kreistag bis auf wenige Ausnahmen ausgedient hat. Diesbezüglich muss eine neue Generation aufrechter und unabhängiger Entscheidungsträger endlich her, die über den Tellerrand hinausschaut und die ökonomische und ökologische Verantwortung für unsere Erde mit Blick auf die Zukunft wahrnimmt.

    Dr. Andreas Steiner
    Sachkundiger Einwohner im Ausschuss für Landwirtschaft, Umweltschutz und Abfallwirtschaft (A5) des Kreistages Barnim