web analytics

Nachhaltiger Tourismus an der Fachhochschule Eberswalde

An der Fachhochschule Eberswalde gibt es seit 2004 einen Masterstudiengang Nachhaltiger Tourismus.

Ich finde das Thema sehr interessant und wichtig, war heute aber über eine Meldung im Presseportal Travel Press verwundert. Dort heißt es über eine Studie der FH Eberswalde, die das Reiseverhalten von typischen Biomarkt-Kunden untersucht:

Die Befragung machte erhebliche Informationslücken deutlich. So kennt fast die Hälfte der befragten Bio-Kunden keines der im Tourismus genutzten Umweltsiegel, und nur ein Drittel hat von der Möglichkeit gehört, Klimaschäden von Flugreisen durch Zusatzzahlungen für Klimaschutzprojekte zu kompensieren. “Der mangelnde Informationsgrad über konkrete Angebote stellt eindeutig eine Handlungsbarriere für bewusst konsumierende Verbraucher dar”, erklärt Barbara Nusser von der FH Eberswalde.

Das ist mir neu, dass man durch Zusatzzahlungen bei Flugreisen Klimaschäden kompensieren können soll. Sieht für mich irgendwie wie Ablaßhandel aus. Gibt es jemanden an der Fachhochschule Eberswalde, der uns das mal genauer erklären kann?

Könnte man nicht das gleiche Verfahren für die Barnimer Kreisverwaltung einführen? 10.000 Euro für jeden gefällten Alleebaum? Das wäre doch besser als der geplante Naturlehrpfad durch die Barnimer Baumschulen Biesenthal, der als Kompensation für 700 bedrohte 100-jährige Ahornbäume im Barnim angedacht ist.

Nachhaltiger Tourismus an der Fachhochschule Eberswalde auf Facebook teilen
Nachhaltiger Tourismus an der Fachhochschule Eberswalde auf Twitter teilen
Nachhaltiger Tourismus an der Fachhochschule Eberswalde auf Google Plus teilen

Ähnliche Artikel:

1 Kommentar » Schreiben Sie einen Kommentar

  1. Die Seite, um die eigenen klimaschädlichen Fußstapfen nach Flügen wenigstens halbwegs zu reduzieren, heißt Atmosfair, zu finden unter http://www.atmosfair.de/

    Dort kann man ausrechnen, wieviele klimaschädliche Gase der Flug produziert hat und wieviel es kosten würde, diese durch Aufpflanzungen wieder halbwegs zu kompensieren.