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Bäume pflanzen, zum Schutz unserer Häuser!

Extreme Unwetter , wie das vor 2 Wochen durch Europa rollende Orkantief Kyrill, erwecken bei aller Faszination oft erhebliche Ängste in uns Menschen. Sicher nicht unbegründet, werden doch durch die Naturgewalten gelegentlich Dächer abgedeckt, Baugerüste umgerissen und Bäume entwurzelt.

Während die potentielle Gefahr durch Baugerüste oder auch Kräne als letztlich nicht verhinderbar akzeptiert wird, trifft den Baum oft die volle „Gefahrenpräventionswut“ verängstigter Hausbesitzer. So steigt in Folge von Stürmen und Starkwinden regelmäßig die Zahl von Baumfällungen. Im verständlichen Bestreben, ihr Hab und Gut möglichst gut zu schützen, holzen Gartenbesitzer Bäume in der Nähe von Wohngebäuden zunehmend ab und schaden sich damit oft selbst. Denn ein gesunder, gut gepflegter Baum mit intakter Statik und stabiler Krone nützt Gebäuden bei Extremwetterereignissen in der Regel entschieden mehr als er Ihnen schadet.


So pflanzte man in früheren Zeiten ganz gezielt großkronige Laubbäume als Windbrecher , um die Dachkonstruktionen vor Sturmschäden zu bewahren. Dieser Schutzeffekt ist auch heute noch wirksam.

Fachliche Hinweise zum Zustand und „Gefahrenpotential“ ihrer Bäume können Ihnen übrigens die Experten des Gehölzsachverständigen-Verbandes Brandenburg-Berlin e.V geben. Der Energiekonzern RWE empfiehlt seinen Kunden ebenfalls Baumpflanzungen im Siedlungsbereich, da „die lebende Wärmedämmung den Wind ‚auskämmt‘, seine Richtung ändert und seine Geschwindigkeit verringert.“

Pflanzen wir also Bäume, zum Schutz unserer Häuser!

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Veröffentlicht von

Stefan ist von Beruf Sozialarbeiter und arbeitet mit chronisch kranken Menschen. Der 2-fache Familienvater ist Autor verschiedener Websites und gelegentlich auch noch als Sänger aktiv. Als leidenschaftlicher Naturschützer wurde er unlängst in die Panketaler Gemeindevertretung gewählt. Weitere politische Schwerpunkte sind die Ortsentwicklung, sowie soziale Themen.

7 Kommentare » Schreiben Sie einen Kommentar

  1. … ich bin ein begeisterter Leser des BAR- Blog, gerade was die Problematik der Baumfällung angeht. Hier hat diese Seite viel gutes dafür getan und hoffentlich so manchen Baum gerettet.
    Für mich allerdings ist es nicht nachvollziehbar, wenn unter den Beiträgen über erfolgreichen Schutz, Werbeanzeigen von Firmen erscheinen, die die Baumfällung anbieten. Falls durch diese Werbung die Seite finanziert wird, sollte man darauf verzichten. Ansonsten wird diese Seite unglaubwürdig.

  2. Hallo Thomas,

    auch mich beschleicht immer wieder ein „gewisses Unwohlsein“ wenn ich die Werbebotschaften der „Kettensägenfraktion “ auf dem Blog sehe (zumal ich mir al die Mühe geamacht habe mir einige Seiten und speziell die „Referenzobjekte“ anzusehen).
    Durch die „Finanzierung“ einer Naturschutzseite (und als solches sehe ich den BAR-Blog im weiteren Sinne), kommt das Geld der Firmen auf diesem Wege einem „guten Zweck“ zu.
    Wirklich glücklich macht mich das Ganze nicht. Genauso wenig befürchte ich aber, dass die Werbung auf dem B-Blog für die Holzfällerfirmen besonders erfolgreich ist.
    Eine „alternative“ Finanzierung wäre mir auch lieber, aber das ist glücklicher Weise nicht mein Problem (ich schreib hier nur ein bißchen mit)

    Grüße

    Stefan Stahlbaum

  3. @Thomas & Stefan,

    Ja, es gibt auch bei kontext-sensitiver Werbung wie bei den hier geschalteten Google-Anzeigen die Möglichkeit, einzelne Werbekunden auszuschliessen oder zumindest diejenigen, die gewisse Schlagworte (z.B. Baumfällung) benutzen, außen vor zu lassen. Gedacht ist das natürlich dafür, dass die Wettbewerber eines Unternehmens nicht auf dessen Webseite werben. Auch den Fall, dass Sargproduzenten und Bestatter Werbung auf einer Seite schalten, auf der über das Ableben eines Prominenten geschrieben wird, will man nicht unbedingt haben.

    Da das Barnim-Blog derzeit noch ohne Sponsor ist, sind wir auf die Google-Werbeeinnahmen angewiesen, um beispielsweise die Serverkosten zu decken. So finanzieren Firmen aus der Holzhackerfraktion indirekt unsere Plattform, die sich gegen ihre Umtriebe richtet. Und wir sehen, mit wieviel Profitgier diese zum Teil unterwegs sind.

    Einer oder mehrere verlässliche Sponsoren aus Eberswalde oder Bernau währen uns natürlich lieber. Aber bis jetzt haben noch keine Holtzbrinks, Fritzens oder Lobmeiers bei mir angerufen.

  4. Jeder von uns ist für die CO2-Emissionen mitverantwortlich:

    Durch die Faktoren Wohnen, Mobilität und Stromverbrauch und indirekt durch den Konsum verursacht selbst eine sparsam lebende deutsche Familie durchschnittliche CO2-Emissionen
    von 10 bis 15 Tonnen pro Jahr.

    Deshalb: Lasst uns Bäume pflanzen, je mehr desto besser!

    Jetzt Bäume pflanzen!

  5. Ganz simpel könnte man es sicherlich so auf den Punkt bringen: Bäume abhacken ist schlecht, Bäume anpflanzen gut. Und dies möchte ich nicht nur in Bezug auf das globale Klima, sondern auch auf das ökologische Gleichgewicht unserer Erde setzen.

    Haarsträubend und zugleich gefährlich sind die Theorien, dass dem Kohlendioxid eine so große Bedeutung beim Klimawandel zugedacht wird. Dabei ist es nur ein Faktor von vielen. Die gängigen Klimamodelle stimmen nicht. Ich schließe mich da weitgehend der Meinung von Prof. Wilhelm Ripl
    (Systeminstitut Aqua Terra e. V. (SAT) an. Dieser sieht die hauptsächliche Ursache des Klimawandels nicht in den großen Mengen an Kohlendioxid in der Atmosphäre. Zudem wird in den gängigen Klimamodellen fälschlicherweise nur die Atmosphäre und nicht die Oberfläche der Erde und ihr mit Abstand wichtigstes Kühlssystem, das Wasser und der Wasserkreislauf, berücksichtigt.

    Ich setze noch einen drauf und behaupte, dass die rapide fortschreitende Abholzung von Wäldern auf der Erde sowie die gleichzeitig zunehmende Desertifikation eine der Hauptursachen eines (eventuellen) globalen Klimawandels ist bzw. zumindest in Zukunft sein wird. Wechselwirkungen natürlich mit einbezogen.

    Und um auf das CO2 zurück zu kommen: Über die Quellen ist vieles bekannt, doch wie sieht es mit den Senken aus? Es sind noch keine ausreichenden Untersuchungen erfolgt, die zeigen, wie viel CO2 die Ozeane aufnehmen können, sowohl gelöst im Wasser als auch im Plankton etc. Eine hinreichend aussagefähige globale Bilanz wurde noch nicht erstellt.
    Aber weiter will ich das Thema hier gar nicht beleuchten…

  6. Jeder von uns ist für die CO2-Emissionen mitverantwortlich:

    Durch die Faktoren Wohnen, Mobilität und Stromverbrauch und indirekt durch den Konsum verursacht selbst eine sparsam lebende deutsche Familie durchschnittliche CO2-Emissionen
    von 10 bis 15 Tonnen pro Jahr.

    Jugendliche laden Erwachsene ein, mit ihnen gemeinsam an Lösungen der Klimakrise zu arbeiten. Schüler, Studenten und Jugendliche, die sich in verschiedenen Netzwerken engagieren, unterstützen das Projekt der Umweltorganisation der Vereinten Nationen (UNEP) im Jahr 2007 weltweit wenigstens eine Milliarde Bäume zu pflanzen.

  7. Pingback: Pflanzen verdauen - Bizarr, eklig, lebensgefährlich | Pflanzenmeer