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Filz – Die Kurzchronik zum Alleenstreit im Barnim

alleenschutz.jpgDie gefährdete Ahornallee Rüdnitz – Danewitz liefert inzwischen bundesweit Anschauungsunterricht für den Streit zwischen Naturschützern und Anwohnern auf der einen und Behörden und interessierten Firmen auf der anderen Seite.

Auf der Website www.alleenschutz.de wird die hiesige Provinzposse und Tragödie ausgiebig dokumentiert.

Ich glaube ja beinah, dass Landrat Bodo Ihrke und sein Wirtschaftsdezernent Carsten Bockhardt dank ihrer Kompromisslosigkeit gute Chancen haben, als abschreckende Beispiele in den Schulbüchern unserer Enkel zu landen, auf der gleichen Seite wie die Erbauer des Drei-Schluchten-Staudammes und die Vernichter des Regenwaldes.

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via Der Rüdnitzer

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3 Kommentare » Schreiben Sie einen Kommentar

  1. Gerade verliert Sommerfelde seinen Alleebaumbestand.
    Heute haben sich nach meinen Informationen die Kettensägen am Ortsausgang durch die Allee gefressen. Alles abgesegnet von der UNB und dem Naturschutzbeirat. Denn alle Bäume sind ja „krank“ und eine Verkehrsgefährdung. Die Kreisverwaltung weiß nicht, was sie tut. Die Tourismusregion Barnim wird nun beschleunigt entwertet. In zehn Jahren wird hier kein stattlicher Straßenbaum mehr stehen.
    Ich werde mir morgen das Massaker ansehen, auch wenn es mich graust, dahin zu fahren. Verhindern werden wir es wohl nicht mehr können, dazu ist es nun zu spät. Es tut mir in der Seele weh, welch ein Unfug hier fabriziert wird. Diese Denke ist vergleichbar mit dem Sprengen des Berliner Stadtschlosses. Diese Tat hat man auch nach einigen Jahrzehnten bitter bereut und dies wird man auch mal bezüglich der Alleebäume tun.

  2. Krank -und zwar im Kopf- sind diejenigen, die Alleebäume nur als Kostenfaktor sehen. Die passen gut zusammen mit den Biotop-Verbrennern, die den Leuten die Lüge von den nachwachsenden Brennstoffen auftischen und Holzpellets und die passenden Heizungen verkaufen. Welches Recht nehmen sich diese Leute, unsere Kulturgüter durch den Schornstein zu jagen? Nicht einmal in den beiden Weltkriegen hat unsere Landschaft so viel Schaden genommen wie in den letzten 10 Jahren.

  3. Ich werde nicht mehr länger zuschauen und diesen dilettantischen Baumschauen Paroli bieten. Jetzt ist endlich Schluss mit Lustig! Wer kontrolliert diese Fachleute, die nicht genügend Fachkenntnis besitzen, über den Vitalitätszustand und der Verkehrssicherheit von Straßenbäumen urteilen zu können? Und diese Speichellecker der Unteren Naturschützbehörde und ihre Trittbrettfahrer vom Naturschutzbeirat (diese alten Herren, die schon einen Zettel um den Zeh haben und bereits zu DDR-Zeiten mit dem Regime immer mitgeschwommen sind)? Und was maßt sich der Straßenmeister Eckhard Schwitalski an? Die Namen dieser Verantwortlichen müssen gebrandmarkt werden. Diese verfilzte Bande, das sind die Leute, die unsere Kulturlandschaft Stück für Stück systematisch vernichten und sich dabei die Taschen voll stopfen. Verbrechen an der Gemeinschaft und Sünde an unseren Erben. Das wird demnächst eine Sache für den Staatsanwalt. Die gerechte Strafe für sie wären 20 Jahre finsteres Loch! Ich werde Anzeige erstatten wegen Verstoß gegen § 31 BbgNatSchG „Alleen dürfen nicht beseitigt, zerstört, beschädigt oder sonst beeinträchtigt werden“. Da muss endlich mal mit der Faust dazwischen geschlagen werden, sonst hört diese Willkür nicht auf. Leute, steht auf, solidarisiert und wehrt Euch!!! Kämpft für die Zukunft Eurer Heimat, bevor es zu spät ist.