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Gericht entscheidet: Allee Rüdnitz – Danewitz darf nicht gefällt werden

Nach einer Meldung von Antenne Brandenburg (rbb) hat das Verwaltungsgericht Frankfurt/Oder soeben dem Antrag der Grünen Liga und des BUND Brandenburg stattgegeben! Die Angelegenheit wurde an das Landesumweltamt nach Potsdam zurücküberwiesen. Nur dieses dürfe -wenn überhaupt- die erforderlichen Ausnahmegenehmigungen erteilen.

Mein Kommentar: Da ist die Ausschreibung zur Fällung und die morgige Angebotseröffnung beim Wirtschaftsdezernenten der Kreisverwaltung wohl erst einmal Makulatur. Die Bieter können sich wohl den Weg nach Eberswalde sparen. Ob wohl jetzt der Landrat wieder beim Umweltminister anruft, wie im Herbst 2006? Oder gleich beim Justizminister? Ob Umweltminister Woidke ein zweites Mal sein Landesumweltamt für nicht zuständig erklärt? Oder ob diesmal der Justizminister den Spruch des Verwaltungsgerichtes kassiert? Gottlob haben wir in Brandenburg eine unabhängige Judikative!

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22 Kommentare » Schreiben Sie einen Kommentar

  1. Ich habe mich vorhin zwar sehr gefreut, als die Journalisten vom RBB mich informierten, halte es aber jetzt für umso wichtiger , dass wir den Kreis dazu bringen, seine Blockadehaltung aufzugeben und sich endlich konstruktiv mit den Ausbaualternativen zu beschäftigen.

    Was für „komische Winkelzüge“ Bockhardt und Co. jetzt aus dem Ärmel schütteln, bleibt allerdings abzuwarten. Ich bin auch gespannt, ob das LUA jetzt endlich zu seinem Ablehnungsbescheid vom Dezember 2006 steht.

  2. Pingback: Der Rüdnitzer » Eilmeldung: Allee darf nicht gefällt werden!

  3. Freuen wir uns über den Ettappensieg, seien wir weiter wachsam und fleißig bei der Sache.
    Wir wollen eine konstruktive Lösung, dass die Straße gemacht wird und die Bäume stehenbleiben. Das haben wir von Anfang an deutlich gemacht und stehen immer noch dazu.
    Der Landkreis Barnim sollte jetzt wirklich endlich seine Blockadehaltung nach Gutsherrenart aufgeben!
    Ich würde meine Zeit gern wieder für andere Sachen verwenden, um weniger reagieren zu müssen, sondern agieren zu können.

  4. …das ist ja endlich mal ne gute Nachricht, die hoffen lässt.
    Allen Aktivisten sei großes Lob gezollt für den Einsatz, der zunächst diesen Erfolg brachte. Nun sollte man aber trotzdem wachsam sein, denn ich glaube nicht, das die Behörden, die so lange kein Einsehn hatten, sich jetzt geschlagen geben.
    Das Urteil gibt wieder Mut zum weiteren Handeln.

  5. Ich freue mich mit allen über diesen ersten Etappensieg.
    Mal abwarten, was die Kreisverwaltung sich jetzt einfallen läßt.
    Ich appeliere an alle Kreistagsabgeordneten sich diesen ganzen „Verwaltungsakt“ doch mal in Ruhe zu durchleuchten. Es sind hier meiner Meinung nach von Anfang an Verfahrensfehler begangen worden. Die Straße kann ohne Abholzung der Allee mit einer Breite von 4.75 m mit den EU-Mitteln saniert werden (Gutachten Dr. Hunger). Dazu müßte der Kreis seine „Kopf durch die Wand Politik“ mal aufgeben und sich mit allen Beteiligten an einen Tisch setzen. Nur so kann man bürgernahe Politik in diesem Landkreis realisieren.

  6. Ich wünsche mir so sehr, das die Bäume weg kommen!
    Ihr doch auch oder?
    Bei der Versamlung mit Dr. Hunger wurde wieder die große Immpfspritze rumgegeben.
    Doch niemand wolte sie, auser die angesteckten.
    Eine Schwachsinsversamlung.
    Die Aussage war schon richtig, dessen Brot ich fress dessen Lied ich sing.
    Schönen Abend noch!!!

  7. Ich hatte bei der Informationsveranstaltung in Rüdnitz den Eindruck, dass jetzt emdlich eine sachliche Diskussion in Rüdnitz möglich wird. Sie enttäuschen mich, Herr „ich“. Weshalb hassen Sie eigentlich Bäume? Wovor haben Sie solche Angst? Und weshalb geben Sie die Webadresse eines unbeteiligten Unternehmens als ihre eigene an?

  8. Nach den Rechtschreibfehlern zu urteilen ist „ich“ eine „bekannte Person“, die sich hier schon einmal zum Thema geäußert hat.
    Na klar, ist natürlich ein Scherz mit der Werbung für die Kettensägenfirma. Doch: Spaß muss sein.

  9. Nach der ersten Erleichterung ueber die gute Nachricht folgt Verwunderung. Ich hatte mit vielem gerechnet, aber nicht damit, dass die Angelegenheit an das LUA zurueck verwiesen wird.
    Was heisst das jetzt genau? Laut Kreisverwaltung hat sich das LUA in der Sache zuletzt fuer die Faellung ausgesprochen. Feiern wir nicht zu frue. Bei mir fliesst der Sekt erst, wenn am 27.3. der letzt moegliche Termin fuer die Faellung verstrichen ist.

    Ist eine Komplettfaellung dann endgueltig vom Tisch brauchen die Baeume endlich die jahrelang vernachlaessigte Pflege. Die ist aber nur im Zuge einer gefoerderten Strassenerneuerung finanzierbar. Setzen wir also alles daran die Landkreis von seiner Blockadehaltung gegen alternative Ausbauvarianten abzubringen. Die Zeit ist knapp !!!

  10. Hallo Matthias. Heute um 14:30 war die Nachrichtenlage noch recht dünn. Es gab die Rundfunkmeldung von Antenne Brandenburg und telefonische Auskünfte, aber nichts Schriftliches. Trotzdem wollte ich meinen Lesern diese wichtige Meldung nicht vorenthalten.

    Die Märkische Oderzeitung hat am frühen Abend genauer recherchiert, nachzulesen unter „Verwaltungsgericht stoppt Alleenfällung“.

    Ein guter Gerichtsentscheid und ein Etappensieg für die Allee! Es wäre zu wünschen, dass die Kreisverwaltung nun endlich ihre Blockade gegen die preiswertere und umweltschonende Variante des Ausbaus der K 6005 aufgibt.

  11. Guten Abend,
    da der Gerichtsentscheid mittlerweile schwarz auf weiß vorliegt, kann man immerhin mit Gewissheit sagen, dass die „Auftragsarbeit“ der Unteren Naturschutzbehörde verdienter Maßen dem Altpapier zugeordnet werden kann. Das ist gut, besser aber wäre vernünftige, baumerhaltene Fortsetzung der Planungen.

    Wenn Bockhardt weiter „bockt“ merkt ohnehin auch der „hartgesottenste Holzfäller“ wer hier im Kreis den Straßenbau blockiert. Es ist eigentlich schade, dass man die „Fraktion der Gierigen“ mittels eines Rechtsstreits zur Vernunft bringen muss.

    Ich bin dennoch froh, dass wir diesen Weg beschritten haben. Mein herzlicher Dank gilt der gesamten „Crew“, sowie allen Unterstützern, Spendern und Freunden der Allee

    Grüße
    Stefan

    PS: In meinem Heimatort Panketal wurden unlängst verschiedene Bäume gepflanzt, deren „Vorfahren“ mehrheitlich Straßenbauprojekten weichen mussten. Um die Pflege der Bäume über mehrere Schultern zu verteilen, hat unser Bürgermeister zur Übernahme von Baumpatenschaften aufgerufen. Wie heute bekannt wurde, hat sich bislang ein einziger Herr aus der Ganghofer Straße zur Pflege 3er Bäume verpflichtet. Dort wohnt Carsten Bockhardt. Will hier jemand sein schlechtes Gewissen besänftigen?

  12. Unabhängig davon, ob die Alleebäume gerettet werden können oder nicht: Wir werden die Fördermittelstruktur rigoros durchleuchten und wehe, wenn die Fördermittel nicht sachgerecht verwendet wurden. Das hängen wir jetzt an einen größeren Haken…

  13. Moin auch,
    Ob Ihrke bockt oder Bockhardt irrt, das sollen mal andere klären. Schön wäre, wenn die Fronten sich nicht weiter verhärten und wir auf einer sachlichen Ebene diskutieren können. Dann müssen sich auch keine hübschen Baum-Schnuckies ihren süßen Hintern abfrieren und sich mit den Beamten von la policia und dem Ottnunksamt rumärgern.

    :o) dem „Team“ vielen Dank, wünsche euch noch einen sonnigen Tag!

    PS: Tja, Herr Ich, Satz mit X, das war wohl nix. Und Ihre Rechtschreibfehler sind wirklich unterirdisch.

  14. Einen herzlichen Glückwunsh an die Grünen Liga und dem BUND Brandenburg.
    Bin alle 14 Tage in Rüdnitz und die Allee nach Dannewitz – die ist wunderschön. Musste leider feststellen, das teilweise im Wohngebiet Rüdnitz, auf der Strasse nach Dannewitz, teiweise mächtig schnell und unangepasst Auto gefahren wird. Wenn ich mir nun vorstelle, das die Strasse saniert wird und die Bäüme gefällt werden. „Heiliges Blechle“ – Dann ist auf dem Highway sicherlich die Hölle los.
    Bei mir stellt sich die Frage: Wozu dort eine Rennpiste bauen, da es doch fast parallel zu dieser Strasse einen Highway gibt?
    Ich vermute mal, das bei diesem Milionen Projekt, einige Leute richtig Kohle verdienen werden. UPS, finanzieren wir das etwa mit unserm Soli Euro ?

    Wolfgang Werner (Lehrte / b.Hannover)

    Zuerst stirbt der Baum – dann der Mensch !

  15. das ist ja mal ein schöner etappensieg! jetzt auf den letzten metern nicht den atem verlieren. weiter so!!

  16. @ich

    Mit verlaub gesagt oder wie es Brandenburger sagen würden:
    –> „Sie sind nicht ganz knusper in der Birne“ Kleines A…
    Alles Klaro, oder soll ich noch mehr Tachless reden ?
    Wenn es „Kleine Kinder“ gibt, stehen Sie in der „Ersten“ Reihe !
    Brav und setzen !

    ZU –>ICH

  17. @Dr.Andreas Steiner
    lol,
    Der war jut!Und dem ist nix hinzuzufügen ;-)

    LieGrü

    Wolfgang Werner
    Klinische Chemie
    MH-Hannover

  18. @ich
    Da Sie keinen Duden zur Hand haben:

    Hier kostenlose Nachhilfe:

    Versamlung –> das schreibt man so: Versammlung
    (http://de.wikipedia.org/wiki/Versammlung)

    auser –> Ich schreibe das so: außer oder ausser

    Schwachsinsversamlung –> Sinn oder Versammlung ?
    Ihr Sin ist das englische Wort für –> Sünde
    Ansosten finden Sie hier den Sinn :
    (http://de.wikipedia.org/wiki/Sinn)

    dessen Brot ich fress –> gemeint war sicherlich:
    „Wessen Brot ich fress‘, dessen Lied ich sing“

    Sie haben das Klassenziel leider nicht erreicht,
    Orthographie Leistungsnote: 4
    (http://de.wikipedia.org/wiki/Orthographie)

    Also: Unbefriedigend
    Trend, da kein Duden zur Hand: Richtung -> Mangelhaft

    Lie Grü

    Wolfgang Werner

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