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Alle Artikel im Januar 2007

Am Dienstag wurden in Sommerfelde etwa 20 gesunde Linden 22 Alleebäume, überwiegend Ahorne, durch eine Firma aus Cloppenburg gefällt.

Schämen Sie sich nicht?
Sommerfelde, Fahrtrichtung Hohenfinow, 30. Januar 2007

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robert-koch-1.jpgUmstrittenes „Pionierprojekt“ an der Robert-Koch-Straße in Panketal erweist sich als Erfolg
Es war einer der Panketaler Skandale des Jahres 2006. Im Zuge des Straßenausbaus „Robert-Koch-Straße“ gab es Probleme mit einigen angrenzender Linden. Durch den besonders flachen Wurzelverlauf war es nicht möglich den Gehweg durchgehend zu pflastern ohne die Bäume zu beschädigen. In einem seltenen, aber überaus erfreulichen Anfall von Innovationsgeist entschloss sich die Gemeindeverwaltung eine Fällung zu umgehen und die fraglichen Abschnitte des Weges mit einer wassergebundenen Decke zu überbrücken. Leider dachten die Planer jedoch weder daran diese Maßnahme in das Gesamtkonzept zu integrieren, noch wurden Anwohner und Gemeindevertretung über das Vorhaben informiert.

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Wir bloggen den BarnimDas Barnim-Blog ist inzwischen zwei Monate alt. 52 Beiträge und 150 Kommentare wurden geschrieben und von 18.170 Besuchern gelesen. Die alte Blogger-Regel “100 Besucher = 1 Kommentator” passt auch. Im Januar hatten wir täglich durchschnittlich 366 Besucher, ganz gut für den zweiten Monat eines Regionalblogs. Von diesen Besuchern sind mehr als die Hälfte täglich wiederkehrende Besucher, vor allem aus Eberswalde.

Kommentatoren sind bei uns jederzeit gern gesehen. Anregungen und Hinweise auf interessante Themen sind uns immer willkommen. Aber auch weitere Autoren sind eingeladen, am Barnim-Blog mitzuschreiben. Wenn Sie (oder Du, wir Blogger duzen einander meist) selbst großen Spaß am Schreiben haben (hast) und den Barnim gut kennen (kennst), kann es sein, dass wir gerade Sie (Dich) suchen. Dann schreib uns einfach, weshalb Du mitbloggen möchtest und über welche Themen Du gern schreiben würdest. Und schicke eine kleine Leseprobe mit. Wir freuen uns auf Dich!

Mehr Infos auf der Seite “Über das BAR-blog”

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alleenschutz.jpgDie gefährdete Ahornallee Rüdnitz – Danewitz liefert inzwischen bundesweit Anschauungsunterricht für den Streit zwischen Naturschützern und Anwohnern auf der einen und Behörden und interessierten Firmen auf der anderen Seite.

Auf der Website www.alleenschutz.de wird die hiesige Provinzposse und Tragödie ausgiebig dokumentiert.

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bb1.jpgEs gibt sie noch: Anwohner, die um den Erhalt der Straßenbäume vor ihrem Grundstück kämpfen. Und es gibt auch noch Politiker, die die Bürgerproteste ernst nehmen und den Erhalt der Bäume durch alternative Planung möglich machen. So geschehen in Biesenthal in den letzten beiden Monaten.

„Dieser Baum der inneren Reihe der Allee ist nicht zum Fällen freigegeben.“ Mit diesem Schild protestierten Biesenthaler gegen die Anfang Dezember großzügig angebrachten Fällmarkierungen an der Radwegallee der Bahnhofstraße in Biesenthal. Der Landesbetrieb für Straßenwesen hatte zur Vorbereitung des Straßenneubaus bereits alle Bäume am Fahrbahnrand der Bahnhofstraße gefällt und dabei gleich auch ein gutes Dutzend der Bäume der Radwegallee mit Fällmarken versehen. Für den Gesamtkomplex des Bahnhofstraßenausbaus sind jedoch zwei verschiedene Behörden zuständig: das Land Brandenburg für die Fahrbahn und die am Fahrbahnrand stehenden Bäume, die Stadt Biesenthal für Geh- und Radwege und die Bäume an der Radwegallee. Über letztere hat das Land also gar nicht mitzureden, da sie mit der Fahrbahnsanierung nichts zu tun haben. Auch der Bau der Grundstückszufahrten ist Sache der Stadt.

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friseur-beatrix.jpgNeulich bin ich fremdgegangen. Das kam so: Karsten war zu Besuch und wir waren in Bernau unterwegs, um die Großeltern zu besuchen. Am Restaurant „Schwarzer Adler“ sagte er: „Warte mal einen Moment“ und verschwand im Friseursalon Beatrix. Als er nicht wieder herauskam, folgte ich ihm. Ich fand ihn bereits auf dem Frisiersessel sitzend wieder. Ein Ohr war schon freigelegt. Die Friseurin war nicht nur schnell, sondern auch freundlich und akkurat. Und das Ergebnis konnte sich für 8 Euro fünfzig auch sehen lassen. So kam es, dass ich meiner alten Friseurin untreu wurde, und eine Woche später auch bei Beatrix auf dem Stuhl saß.

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Eberswalde / Potsdam / Brüssel. Die Barnimer Kreisverwaltung will nach dem gerichtlich verfügten Stopp zur Alleenrodung in Rüdnitz und Danewitz nun vor dem Oberverwaltungsgericht Beschwerde einlegen. Gleichzeitig prüft die Kreisverwaltung, ob sie einen neuen Antrag zur Fällung beim LUA stellen muss, wie heute die MOZ berichtet. Carsten Bockhardt schlägt offenbar sämtliche Kompromissvorschläge aus und diffamiert gleichzeitig die vom Verkehrsplaner Dr. Ditmar Hunger vorgeschlagene Ausbauvariante als “Stand der 50er Jahre”. Ziemlich schäbig für einen Kommunalpolitiker, der noch vor wenigen Tagen die Einladung zu einer Podiumsdiskussion mit dem renommierten Fachmann ausgeschlagen hat und nicht einmal einen Vertreter schickte.

In der vergangenen Woche gab es auch eine Antwort des Brandenburgischen Umweltministers Woidke auf die parlamentarische Anfrage des Abgeordneten Dr. Klocksin (SPD) an die Landesregierung, die Rüdnitz-Danewitzer Allee betreffend.

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