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Bloggen – was ist das?

Nach dem Start dieses Weblogs wurde ich wiederholt gefragt, was der Unterschied zwischen einer „normalen“ Website und einem Blog sei. Ich will mal eine Antwort versuchen. Weblogs (Maulfaule nennen sie „Blogs“) unterscheiden sich von einfachen Homepages, Internetportalen, geschlossenen Nutzergruppen und Foren durch Folgendes:

  • Wie in einem Altpapierstapel liegen die neuesten Artikel („Posts“) immer oben.
  • Leser-Kommentare sind zugelassen und ausdrücklich erwünscht. Dazu muß man sich weder registrieren, noch eine eigene Homepage oder gar ein Blog haben.
  • Blogautoren (die „Blogger“) sind kommunikativ, vernetzt, und verweisen gern auf andere Blogs. Geben ist seliger denn nehmen.
  • Blogger erfahren in Sekunden, wenn Leser ihre Posts kommentieren oder andere Websites auf sie verweisen. Entsprechend schnell können sie reagieren.
  • Journalisten haben Angst vor Bloggern. Es gibt Ausnahmen.

Im deutschen Sprachraum gibt es etwa eine halbe Million Blogs, weltweit bereits 55 Millionen. Die bekanntesten deutschen Blogger sind Robert (Basic Thinking), Johnny (Spreeblick), Don Alphonso (Blogbar) und Rechtsanwalt Udo Vetter (lawblog). Das meistgelesene deutsche Blog ist mit mehr als 50.000 täglichen Lesern das Bildblog, dass täglich eine kritische Nachlese der Bildzeitung liefert. Die deutschen Blogs werden laut Blogscout zu 17% von Frauen geschrieben, 73% von Männern und 10% von mehreren Autoren. Das wohl am besten gemachte deutsche Blog mit mehreren Autoren ist das Berliner Hauptstadtblog. In unserer Region Ostbrandenburg gibt es bereits einige vielgelesene Weblogs wie das Oderblog, das Studentenblog c6h10o5 an der Fachhochschule Eberswalde oder den Rüdnitzer.

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